1. April 2020, 22:53 | Autor:

Der Covid-19 Virus legt weiterhin weite Flächen Europas lahm. So stehen Hersteller wegen etlicher Auflagen vor Produktionsschwierigkeiten. Die CIK-FIA reagiert nun auf Probleme und verlängert die Homologation der aktuellen Chassis, Bremsen und Anbauteile bis Ende 2021.

Seit Wochen dominiert nur ein Thema die Medien, der Coronavirus. Nun kommen die Auswirkungen langsam zum Vorschein. Italien ist das Land in Europa, welches am meisten vom Virus betroffen ist. Der Großteil der bei der CIK-FIA homologierten Hersteller kommen aus Italien. Da nicht-systemrelevanten Aktivitäten gestoppt werden, ist es unmöglich für die Hersteller sich auf die neue Homologationsphase für Chassis und Bodywork vorzubereiten.

Die CIK-FIA möchte laut eigenen Angaben den Herstellern entgegenkommen, um die Zukunft des Kartsports zu sichern. Dieses Entgegenkommen beinhaltet die automatische Verlängerung aller laufenden Homologationen bis zum 31. Dezember 2021. Die Homologationen für Chassis, Bremsen und Bodywork, die am 31. Dezember 2020 auslaufen, werden somit automatisch um ein Jahr verlängert.

So soll den Herstellern ein ausreichendes Polster an Zeit garantiert werden, um neue Produkte zu homologieren oder vorhandene Produkte 2021 erneut zu homologieren. Um wieder in einen normalen Zyklus zu kommen, werden die Homologationen für Chassis, Bremsen und Karosserien 2021 mit einer Gültigkeit von 2 Jahren ausgestattet.

Bereits vor einigen Tage äußerte sich CRG-Chef Giancarlo Tinini zu der weltweit schwierigen Lage. Den Bericht dazu lesen Sie hier.