5. September 2019, 18:38 | Autor: Fast-Media | Björn Niemann

Über 200 Teilnehmer starten in Alahärmä

In den kommenden Tagen geht es für die Fahrer der Klassen OK Junior und OK um die größte Trophy in dieser Saison. Auf dem Powerpark Circuit in Alahärmä (Finnland) findet die FIA Karting Weltmeisterschaft statt. Zu den Favoriten gehörten auch Fahrer aus Deutschland.

Es ist soweit! Nach der Europameisterschaft mit den Meistern Marcus Amand (OK Junior) und Lorenzo Travisanutto (OK) geht es nun weiter zur Weltmeisterschaft. Nach 17 Jahren findet das höchste Rennen des Jahres wieder in Finnland statt und die einheimischen Fahrerinnen und Fahrer sind bestens aufgelegt. Bereits während der EM-Läufe mischten die Akteure aus dem hohen Norden auf den Spitzenrängen mit. Mit über 50 Piloten ist Finnland in diesem Jahr auch die größte Nation bei der Weltmeisterschaft.

Der 1.200 Meter langen Powerpark Circuit bietet eine einzigartige Kulisse. Als Teil eines Freizeitparks fahren die Piloten an Achterbahnen und Riesenrädern vorbei. Auch die Strecke sorgt für viel Adrenalin. Schnelle Kurvenpassagen, eine Brücke und enge Kurven sorgen für viel Spannung. 

Neben den beiden EM-Champions gibt es zahlreiche Favoriten auf die WM-Krone. Aus Deutschland gehen mit Jakob Bergmeister (Millenium Racing Team), Hannes Janker (TB Racing Team), Hugo Sasse (Parolin Racing Kart), Ben Dörr (TB Racing Team), Luke Brandon Füngeling (Valier Motorsport), Juliano Holzem (CV Performance Group), Sandro Holzem (CV Performance Group) und Colin Bönighausen (Millenium Racing Team) acht Schützlinge auf die Reise. Als amtierender Vize-Weltmeister zählt Hannes Janker ebenso zu den Anwärtern auf eine Spitzenposition wie auch Hugo Sasse, Ben Dörr und Luke Brandon Füngeling, die zuletzt starke Leistungen zeigten.

Viele Fahrer nutzten bereits vor zwei Wochen ein Rennen der Finnischen Meisterschaft als Training für die WM. Ob sich all diese Mühen gelohnt haben, zeigt sich dann im Zeittraining am Freitagabend. Daraus ergeben sich die Startaufstellungen für die Heats. Nur die besten 34 Pilotinnen und Piloten kämpfen am Ende in den beiden Finals um die Weltmeisterschaft.