18. Mai 2016, 18:35 | Autor: Timo Deck

Nach einer durch die Reihe hinweg zufriedenstellende Performance beim ersten Rennwochenende der CIK-FIA Europameisterschaft in Essay (FR) stand nun bereits der zweite Schlagabtausch auf dem Programm: Motiviert reiste das KSM Schumacher Racing Team zum Auftakt der OK-Europameisterschaft auf der schnellen Strecke von Zuera (ES). Gleich vier hochmotivierte Fahrer vertraten die Teamfarben in Spanien. Am Ende freute sich die versammelte Mannschaft über eine gelungene Vorstellung.

Bent Viscaal übernahm dabei die Führungsrolle im Team und verpasste am Ende nur knapp einen Podestplatz: Über alle Tage hinweg lag er in den Top-Ten des international hochkarätig besetzten Seniorenfeldes der Klasse OK. Als Neunter des Zeittrainings ließ der Niederländer bereits einiges vermuten. Doch es kam noch besser: Über die Heats entfaltete der KSM-Pilot sein ganzes Potenzial. Als Fünfter in Heat 1 und Vierter in Heat 2 befand sich Viscaal nach dem kumulierten Punkte-Ergebnis auf Position drei vor Beginn der Finalläufe. Im Prefinale bestätigte er seine Leistung mit einer brillanten Fahrt, indem er wiederholt den dritten Rang ins Hause KSM holte und inmitten der internationalen Elite bestens zurecht kam. Im abschließenden Finale erkämpfte er sich nach einer harten Anfangsphase, in welcher er bis auf den neunten Rang durchgereicht wurde, den sechsten Platz nach dem Fallen der Zielflagge.

Teamkollege und Mitstreiter David Brinkmann zeigte ebenfalls einen starken Speed bei der EM. Nach Rang 13 im Zeittraining hatte er jedoch Pech im ersten Heat, da er einen Wertungsausschluss kassierte. Der neunte Platz in Heat 2 verminderte den unglücklichen Verlauf der Qualifikationsrennen für Brinkmann. Im Gesamtergebnis lag er damit unter dem Strich auf dem 23. Platz. Im Prefinale und Finale fand der KSM-Fahrer zurück zu seiner Leistung aus dem Zeittraining. Mit einem 13. und 14. Rang sah das Team eine ansprechende Fahrt des Senioren-Neueinsteigers.

Luca Lippkau glänzte ebenfalls immer wieder mit Top-Positionen im Feld. Nach einem 18. Platz im Zeittraining fuhr er im Verlaufe der Heats bis auf den elften Rang nach vorne. Im Prefinale fuhr Lippkau in der Startphase vor bis in die To-Ten. Im Anschluss musste er aber Federn lassen und fiel bis auf den 17. Rang zurück. Im Finale lag Lippkau bis kurz vor Ende auf dem zehnten Platz. Nur eine Runde vor Schluss machte ihm ein unglücklicher Ausfall einen Strich durch die Rechnung.

Felix Arnold erlebte an diesem Wochenende durchwachsene Renntage. Nach dem 30. Platz im Zeittraining, vollzog der KSM-Pilot durch gute Vorstellungen in den Heats einen Schritt nach vorne. Als 18. lag er zufriedenstellend im Mittelfeld. Nachdem er im Prefinale als 27. gewertet wurde, konnte Arnold im Finale mit engagierter Fahrt sechs Position im Tableau hinaufklettern.

Weiter geht es für die Piloten des Teams in der CIK FIA-Europameisterschaft vom 3. bis 5. Juni 2016 zum zweiten Saisonlauf der Meisterschaft, bei dem das Team in den Klassen OK und KZ2 vertreten sein wird.