Deutscher Favorit bei der Schaltkart-WM in Le Mans

10. September 2015, 15:19 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann
Deutscher Favorit bei der Schaltkart-WM in Le Mans

Im französischen Le Mans fallen am kommenden Wochenende die Entscheidungen in der CIK-FIA KZ Kart Weltmeisterschaft und dem International KZ2 Super Cup. 137 Fahrerinnen und Fahrer gehen an den Start. Zusätzlich sind im Rahmenprogramm die Youngsters der CIK-FIA Academy Trophy vertreten.

Le Mans ist ein Begriff im Motorsport, die Stadt ist seit Jahrzehnten Schauplatz des gleichnamigen 24h Stunden Rennens. In diesem Jahr kommt ein weiteres Highlight dazu. Erstmalig gastiert auf der 1.384 Meter langen Kartstrecke die CIK-FIA KZ Kart Weltmeisterschaft. Die besten Fahrer der Welt gehen an den Start und versprechen viel Spannung. Als großer Favorit gilt der aktuelle KZ Europameister Flavio Camponschi (Tony Kart/Vortex) aus Italien – doch die Liste der weiteren Titelanwärter ist lang. Zusammengezählt gehen zwölf WM und EM-Titelträger auf die Reise.

Ebenso stark ist das Feld der Klasse KZ2. Schon während der Heats gilt es Ruhe zu bewahren, denn nur die besten 68, der 101 Fahrer schaffen den Einzug in das Pre-Finale. Daraus starten am Ende nur die ersten 34 im großen Finale und kämpfen um den International KZ2 Super Cup. Neben bekannten Größen, schnuppern auch einige KF-Fahrer Schaltkartluft. Allen voran der Kart Weltmeisterschaft aus dem Jahr 2013 Tom Joyner (Zanardi/TM). Aus Deutschland starten mit Alexander Schmitz (Tony Kart/Vortex), Maik Siebecke (CRG/Modena) und Tom Lorkowski (Righetti Ridolfi/Modena) drei Fahrer. Nach seinem Sieg bei der Europameisterschaft in Genk und einem sechsten Gesamtrang zählt Alexander Schmitz zu den Favoriten auf eine vordere Platzierung.

Neben den Cracks aus den Schaltkart-Kategorien sind auch die Jüngsten der CIK-FIA Academy Trophy vertreten. 51 Nachwuchspiloten kämpfen um den Titel in der Nachwuchsrennserie – als Gesamtführende geht die Spanierin Marta Garcia auf die Reise. Die deutschen Farben vertritt der Wallenhorster Dennis Scott. Beim vorangegangenen Rennen in Genk landete er in den Top-Ten und hofft auf einen ähnlichen Abschluss in Frankreich.

Bereits am Donnerstag stehen die ersten freien Trainings auf dem Programm. Am Freitagabend geht es dann im Qualifying um die Startpositionen für die Heats. Die erfolgreichsten Fahrer sind dann am Sonntag in den Finals zusehen.

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