15. Juli 2015, 17:49 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Zweite Veranstaltung der CIK-FIA Academy Trophy

Nach seiner internationalen Rennpremiere in Spanien, reiste Dennis-Peter Scott aus Wallenhorst am vergangenen Wochenende zum zweiten Lauf der Nationen-Kart-Weltmeisterschaft. Im belgischen Genk zeigte der Youngster eine starke Leistung und holte seine ersten WM-Punkte.

Ende Mai wartete auf den 13-Jährigen Rookie Dennis-Peter Scott eine ganz besondere Herausforderung. Im spanischen Zuera vertrat der Nachwuchspilot aus Wallenhorst die deutschen Farben in der CIK-FIA Academy Trophy – die Nationen-Weltmeisterschaft im Kartsport. 51 Nachwuchstalente aus über 40 Ländern traten bei dem Rennen an. Damals verpasste Scott nur knapp die Finalrennen.

Zur Neuauflage kam es nun im belgischen Genk. Die Strecke unweit entfernt von der deutschen Grenzen war für Dennis nicht völlig unbekannt, so zeigte er schon in den freien Trainings seine Möglichkeiten. „Ich fahre hier sehr gerne, der Kurs bietet eine tolle Abwechslung und macht großen Spaß. Mein Ziel ist die Qualifikation zu den Finalrennen“, sagte Dennis vor dem Start.

Als 24. beendete der Rookie das Zeittraining und legte in den darauffolgenden Qualifikationsrennen nach. Nach spannenden Fights sah er als Zwölfter und Zehnter die Zielflagge und belegte im Zwischenklassement den beeindruckenden zehnten Rang. „Damit habe ich nicht gerechnet, es lief richtig gut und ich fühle mich wohl. Platz zehn ist ein super Ergebnis“, fasste der Schützling des Deutschen Motor Sport Bund zusammen. Neben der Freude über das Top-Ergebnis erhielt Dennis auch seinen ersten Weltmeisterschaftspunkt. „Das ist die Krönung eines tollen Tages“, ergänzte er.

Nach dem am Freitag und Samstag die Sonne schien, sorgte Regen am Sonntagmorgen für etwas Abwechslung. Für Dennis aber kein Grund zur Sorge, mit einem guten Start verbesserte er sich auf Position neun und hielt den Anschluss zur Spitze. Doch die abtrocknende Strecke bremste ihn ein, beim Fallen der Zielflagge reichte es zu Position 15. „Unser Setup war auf eine nasse Strecke ausgelegt. Als diese immer trockener wurde, hatte ich es schwer“, erklärte Dennis.

Zum Finale am Nachmittag war der Kurs dann trocken. Dennis gelang erneut ein guter Start, aber diesmal machte ihm die Technik ein Strich durch die Rechnung. Nachlassende Motorleistung warf ihn auf Platz 22 zurück. Trotzdem zog er am Abend ein positives Fazit: „Auch wenn heute nicht alles perfekt lief, haben wir unsere Erwartungen übertroffen. Platz zehn nach den Heats war ein super Resultat. In diesem starken Feld habe ich wieder sehr viel gelernt. Man darf nicht vergessen, dass ich auf diesem internationalen Niveau noch wenig Erfahrung habe.“

Das Finale der Academy Trophy findet vom 11.-13. September im französischen Le Mans statt.