15. Juli 2015, 0:00 | Autor:

Der Kart- und Motorsport erfreut sich in Deutschland bei Jung und Alt immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder also, dass in jeder größeren Stadt die Möglichkeit für diese Freizeitbeschäftigung besteht. Meist beginnt der Einstieg bereits im Kindes- oder Jugendalter in Karthallen. Da der Fahrer nur wenige Zentimeter über der Fahrbahn sitzt und somit sein Schwerpunkt sehr tief liegt, ist eine hohe Geschwindigkeit auch in der Kurvenlage möglich, was wiederum den Nervenkitzel und Fahrspaß erhöht. Wer Gefallen an diesem Sport findet, wird sich auf Dauer nicht mit den Leihfahrzeugen zufriedengeben und recht bald mit dem Gedanken spielen, sich ein eigenes Fahrzeug zuzulegen.

Es gibt Indoor und Outdoor Kartbahnen. Manche Betreiber von Kartbahnen bieten aber auch moderne Strecken in der Halle an, die nach Wunsch auch auf das Außengelände erweitert werden können und so den Fahrspaß vergrößern. Die Indoor-Bahnen haben nur einen begrenzten Platz. Die Fahrstrecke wird daher durch Banden und Streckenbegrenzungen anhand vieler Kurven aufgebaut. Die Outdoor-Strecken sind dagegen großzügiger, meist gut asphaltiert und ausgebaut. Anstelle von Banden und Begrenzungen finden sich hier meist Kiesbetten. Der Nachteil besteht jedoch darin, dass diese Strecken nur witterungsbedingt nutzbar sind. Auch die Karts unterscheiden sich. Bei den Outdoorkarts fehlt der Rundum-Auffahrschutz. Während die Indoor-Karts mit 6,5-9 PS Vier-Taktmotoren fahren und auf eine Höchstgeschwindigkeit von durchschnittlich 60 bis 70 km/h kommen, besitzen die Outdoor-Karts 20 und 45 PS starke Zwei-Taktmotoren und beschleunigen von 0 auf 100 Stundenkilometer in kaum fünf Sekunden.

Heutzutage sind Karts regelrechte Präzisionsmaschinen mit höchster Technologie. An das Material werden besondere Anforderungen gestellt. Es sollte leicht und doch belastbar sein. Ideal ist ein rostsicherer Edelstahl mit Chrom-Molybden Legierung. Durch die ständig wechselnden Kurvenlagen und Geschwindigkeiten während der Fahrt wird die Bereifung sehr stark beansprucht. Daher ist hierbei unbedingt auf qualitativ hochwertige Markenware, zum Beispiel des Reifenversandhändler Tirendo zu achten.

Häufig wird aus dem Kartfahren mehr als nur ein Hobby und ist der Einstieg zu einer Karriere zum professionellen Motorsport. Ein Kart muss ständig gewartet werden, um die volle Sicherheit zu gewährleisten. Viele Fahrer, die ein eigenes Kart besitzen, kaufen sich in ein eigenes Team ein, welches dann mit einem hohen Maß an Erfahrung die Arbeiten am Fahrzeug übernimmt. Eine preiswerte Variante ist das selbstständige Schrauben vor und nach einem Rennen. Ersatz- und Verschleißteile können dabei über das Internet oder von einem Karthändler vor Ort gekauft werden.