23. März 2020, 18:47 | Autor: Fast-Media | Björn Niemann

Ian Baruk gewinnt erstes Rennen der KMSC in Hockenheim

Fast pünktlich um 18 Uhr startete am Sonntagabend die Premiere der Kart-Magazin.de Sim Challenge. 40 Kartfahrer duellierten sich online um den Sieg auf dem Hockenheimring. Das Interesse war groß und das Racing richtig spannend. Als Sieger ging Ian Baruk hervor. Zweiter wurde Hugo Sasse vor Youngster Kiril Gense.

Kart-Magazin.de goes Sim Racing. Schon vor der Coronakrise arbeitete Kart-Magazin.de an einer eigenen Sim Racing-Meisterschaft. Sechs Läufe sind ab Oktober geplant, mit hochattraktiven Preisen. Doch der plötzliche Rennstopp und die damit verbundene Zwangspause ließen das Team um Björn Niemann kreativ werden. Die Premiere der Kart-Magazin.de Sim Challenge wurde kurzer Hand nach vorne geschoben. Innerhalb von wenigen Stunden war das Feld der 20 Fahrzeuge voll und wurde auf 40 aufgestockt. Gefahren wurde auf der PlayStation 4 mit dem Spiel F1 2019 von Codemasters.

Das Fahrerfeld war bundgemischt. Von Routiniers, internationalen Top-Fahrern bis Youngstern aus der Mini-Klasse war alles vertreten. Alle lieferten am Ende einen tollen Sport ab und zeigten wie heiß sie nach der Winterpause sind. Durch das erweiterte Feld galt es sich über zwei Shootouts für das Finale zu qualifizieren. Nur die jeweils besten zehn schafften den Einzug in das Finale.

Ian Baruk (Burnout-Cobra) unterstrich bereits im Zeittraining seine Ambitionen. Mit einer deutlichen Bestzeit fuhr er auf die Pole-Position und ließ sich auch im Rennverlauf den Spitzenplatz nicht nehmen. Dabei behielt er auch während mehrerer Safety-Car-Phasen die nötige Ruhe. Eine starke Aufholjagd lieferte Felix Arndt (hypersonic_felix) ab. Nach dem Zeittraining nur 15. fuhr er mit einer cleveren Boxenstrategie bis auf Platz zwei nach vorne. Dritter wurde Darius Nitu (RotesKnicklicht).

Einen packenden Dreikampf lieferten sich die Fahrer im zweiten Shootout. Hier waren es Vincent Andronaco (veganer85), Hugo Sasse (X-_-HXGOSAIS-_-X) und Kiril Gense (Dragon_Kiril) die den Ton angaben. Die drei Racer waren über die Renndistanz von 17 Runden auf dem gleichen Niveau unterwegs und belauerten sich bis zum Ende.

Nach zwei packenden Shootouts ging es für die 20 besten Fahrer in das große Finale. Es warteten 18 Minuten Qualifying und 34 Runden auf dem Hockenheimring. Schon im Zeittraining wurde deutlich, dass manche Fahrer auf ein anderes Setup setzten. Die Zeiten lagen deutlich hinter denen der ersten Zeittrainings. Am Ende setzte Chris Rosenkranz (gaertner177) die Bestzeit und führte das Feld als Polesetter in die Startaufstellung. Im Rennverlauf fiel er aber etwas zurück. An der Spitze kristallisierte sich ein Kampf zwischen Sasse, Baruk und Andronaco heraus. Die finale Entscheidung gab es aber erst kurz vor Rennende. Eine Safety-Car-Phase ließ das Feld nochmals zusammenrücken. Nach dem Restart nutzten Nitu und Sasse ihren frischen Soft-Reifen und fuhren als erster und zweiter über die Ziellinie. Doch Zeitstrafen aus dem Rennen brachten das Klassement nochmals durcheinander. Als Sieger wurde Baruk vor Sasse und Gense gewertet. Karl Lukaschewsky (KarlKart) verbesserte sich von Startplatz 18 bis auf Position vier und zeigte damit die größte Aufholjagd im Rennen. Abgerundet wurden die Top-Fünf durch Darius Nitu.

Kart-Magazin.de Chefredakteur Björn Niemann zeigte sich nach der Premiere sehr zufrieden: „Das war ein wirklich toller Abend und ein spannendes Event. Leider hatten wir vor allem im Finale mit Serverproblemen von Sony zu kämpfen. Die scheinen aktuell an ihrem Limit zu laufen. Ungeachtet dessen haben die Fahrer aber über weite Strecke tolles Racing gezeigt. Die Resonanz war sowohl von den Fahrern, als auch Zuschauern sehr gut. Wir hatten teilweise über 250 Live-Zuseher und der Stream wurde schon mehr als 1700 Mal aufgerufen. Ein riesen Dank geht an Josh Dittrich und Aaron Diederich von der JD Racing Leauge, die uns auf unserer Sim Racing-Reise begleiten.“

Das nächste Rennen der Kart-Magazin.de Sim Challenge wartet schon. Am 4. April findet Lauf Nummer zwei in Spa-Francorchamps statt. Schon jetzt gibt es fast 60 Anmeldungen für das Rennen.