RS Competition beendet Euro Trophy auf dem Podium

10. September 2019, 17:19
Autor: RIMO Verlag GmbH | Bilderquelle:
RS Competition beendet Euro Trophy auf dem Podium

Für die Mannschaft RS Competition ging es am vergangenen Wochenende (6. und 7. September 2019) zum finalen Schlagabtausch der Rotax MAX Challenge Euro Trophy 2019. Das letzte Rennen zur offiziellen Europameisterschaft der Rotax-Piloten wurde im Prokart Raceland von Wackersdorf ausgetragen und stellte eine Art Heimspiel des deutsch-dänischen Teams dar. Entsprechend motiviert reiste die OTK-Mannschaft mit sieben Schützlingen in die Oberpfalz …

Bei den Junioren sorgte Giannis Andrisani im verregneten Zeittraining für ein starkes Ergebnis. Der Youngster fuhr die viertschnellste Runde und hatte damit beste Vorrausetzungen für die Heats. Und auch hier konnte der Tony-Kart-Pilot zunächst überzeugen und erkämpfte sich einen hervorragenden zweiten Platz. Doch im zweiten Vorlauf gab es einen herben Rückschlag. Wegen Untergewichts wurde der RSC-Schützling disqualifiziert, womit er auf Rang 14 im Zwischenklassement zurückfiel. Dennoch kämpfte er sich im ersten Finale wieder wacker nach vorne und wurde Siebter. Im zweiten Hauptrennen geriet er unglücklicherweise in eine Kollision und musste das Rennen vorzeitig beenden.

Dafür holten seine Teamkollegen Silas und Milan Rytter die Kohlen aus dem Feuer. Nach soliden Ergebnissen im verregneten Qualifying drehten die beiden Brüder auf trockener Piste auf und machten richtig Boden gut. So erkämpfte sich Milan in beiden Finals als Neunter einen Top-Ten-Platz. Silas toppte das Ergebnis sogar mit zwei sechsten Plätzen im Elite-Feld, was für den Rookie ein hervorragendes Ergebnis darstellt. Gut präsentierte sich auch Valentin Kluss, der im Zeittraining mit P7 sein Können demonstrierte. In den Vorläufen wurde er allerdings in einen Unfall verwickelt und rutschte im Zwischenklassement weit zurück. In den Finalrennen kämpfte er sich wieder nach vorne und wurde als Elfter und 16. gewertet.

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In der DD2-Klasse verteidigte Marcel Steiner die Teamfarben. Das gelang ihm mit Rang zehn im Qualifying und dem sechsten Platz nach den Vorläufen durchaus vielversprechend. Doch in den Finals haderte der letztjährige Weltfinalteilnehmer mit der Motorleistung und musste sich zweimal mit Rang zwölf begnügen.

Für einen versöhnlichen Abschluss sorgte Michael Becker im DD2 Masters. Er lag von Beginn an unter den Top-Drei seiner Klasse, musste aber im ersten Finale vorzeitig mit einem technischen Defekt die Segel streichen. Das hielt ihn im zweiten Rennen jedoch nicht davon ab, vom Ende des Feldes durch die Meute zu pflügen und letztlich Rang drei zu erobern. Das reichte zwar nicht für einen Podiumsplatz in der Tageswertung, dafür aber in der Meisterschaft 2019, die er als Dritter abschloss. Teamkollege Konrad Bayer komplettierte das Masters-Ergebnis mit zwei soliden Finals, die er als Fünfter und Vierter beendete.

Teamchef Marcel Schirmer zog am Abend eine gemischte Bilanz: „Eigentlich bin ich mit unserer Leistung zufrieden. Besonders Silas und Milan haben einen tollen Job gemacht, gerade wenn man bedenkt, dass beide zum ersten Mal an der Euro Trophy teilgenommen haben. Bei Gianni wäre aber deutlich mehr möglich gewesen, was auch für Marcel in der DD2-Klasse gilt. Meine Gratulation an Michael, der am Ende trotz des Ausfalls noch den dritten Meisterschaftsplatz im DD2 Masters einfahren konnte. Wir blicken jetzt schon auf das kommende Wochenende. Bei der RMC Germany in Wittgenborn geht es für uns um viel: Wir haben bei den Junioren noch Titelchancen und können in drei Klassen noch ein Weltfinalticket holen. Dafür werden wir alles geben.“