10. September 2019, 18:00 | Autor: RIMO Verlag GmbH

Die Rotax MAX Challenge Euro Trophy machte vom 6. bis 8. September Station in Wackersdorf. Am Start stand auch das Nees Racing Team, das nach Stationen in Belgien, Italien und Schweden sein Heimspiel absolvierte. Gleich drei Piloten schickte der Maranello-Importeur ins Saisonfinale der offiziellen Rotax-Europameisterschaft. Dabei konzentrierte sich der Einsatz ausschließlich auf die DD2-Klasse, in welcher das Fahrer-Trio eine starke Leistung abrief …

Schon am Freitag waren die Rundenzeiten der drei Maranello-Piloten vielversprechend und auf dem Niveau der Spitze. Die Erwartungen waren hoch, doch am Samstag sorgte Regen für neue Bedingungen im Prokart Raceland. Mit der nassen Piste des Qualifyings kam das Trio nur mäßig gut zurecht, was eine ungünstige Ausgangslage für das weitere Rennwochenende bedeutete.

Zu diesem Zeitpunkt machte Florian Breitenbach als Zwölfter des Zeittrainings noch das Beste aus der Lage. Dieses Ergebnis konnte er auch in den Heats bestätigen, die er als 13. des Zwischenklassements abschloss. Leider wurde er im ersten Finale unschuldig in eine Kollision verwickelt und fiel auf P19 zurück. Dafür zeigte er sein Können im zweiten Durchgang, indem er sich vom Ende des Feldes auf Rang zehn nach vorne kämpfen konnte.

Bruder Oliver Breitenbach erlebte ebenfalls ein durchwachsenes Wochenende: Vom ernüchternden 21. Platz im Qualifying arbeitete er sich sukzessive nach vorne, beendete die Vorläufe als 19. und bugsierte sich im ersten Finale auf den starken siebten Platz. Doch auch er blieb nicht von Unfällen verschont und musste nach einer unfreiwilligen Kollision im zweiten Rennen vorzeitig die Segel streichen.

Eine eindrucksvolle Vorstellung lieferte Lukas Horstmann bei seinem Debüt im DD2-Kart ab. Schon im Qualifying konnte er mit Position 13 durchaus zufrieden sein, doch das war noch nicht das Ende der Fahnenstange. In den Vorläufen verbesserte sich der DD2-Rookie auf Rang acht und untermauerte sein Können unter anderem mit der schnellsten Rennrunde in seinem zweiten Heat. In den Finalrennen kämpfte er dann wacker in den Top-Ten mit und sah als verdienter Sechster und Neunter die Zielflagge.

„Leider hat uns das Qualifying etwas aus der Bahn geworfen. Im Regen waren wir nicht gut aufgestellt, sodass wir danach einiges aufzuholen hatten. Die Tendenz zeigt aber klar nach oben: Unser Speed war super und das Material funktioniert. Diesmal hat einfach das Glück gefehlt“, fasst Teamchef Manuel Nees zusammen.

Zeit zum Ausruhen hat die Mannschaft nicht. Bereits am kommenden Wochenende (14. und 15. September 2019) geht es weiter zur Rotax MAX Challenge Germany. Auf dem Vogelsbergring in Wittgenborn wird das Nees Racing Team um die letzten Punkte der Saison kämpfen.