5. April 2015, 18:58 | Autor: Timo Deck

Der Saisonstart der ROTAX MAX Euro Challenge 2015 ist Geschichte. Am heutigen Sonntag wurden bei sonnigen Wetterbedingungen die Finalrennen ausgetragen. Als erste Sieger des Jahres setzten sich Jack McCarthy (Junioren) und Pierce Lehane (Senioren) als Doppelsieger durch. In der DD2-Klasse gewann Ferenc Kancsar das Prefinale, während Anthony Abbasse vor heimischer Kulisse das Finale gewann. Die Siege im DD2 Masters gingen an Igor Mukhin und Kawase Tomokazu.

Wenig Glück hatte der deutsche Junior Louis Henkefend (Team TKP). Gleich in beiden Finalrennen wurde er in Kollisionen verwickelt, wodurch nicht mehr als die Positionen 24 und 31 zu holen war. Tim Mika Metz (CRG SPA), Phil Doerr (CRG SPA) und Andreas Estner (RS Competition) waren im Finale nicht mit von der Partie. Metz und Estner hatten noch bis zur letzten Runde des Hoffnungslaufs in aussichtsreicher Position gekämpft, mussten sich aber als Achter und Neunter mit nicht einmal einer Sekunde Abstand zum nötigen sechsten Qualifikationsplatz geschlagen geben. Das galt auch für Junior-Neuling Phil Doerr, der als 22. vergleichsweise deutlich am Finalticket vorbeischrammte.

Auch die deutsche Beteiligung im Feld der Senioren schrumpfte nach dem Hoffnungslauf. Christopher Dreyspring (VPDR/TAD Racing) musste sein Kart an Dritter Stelle liegend mit abgesprungener Kette abstellen. Auch für Maximilian Schmitt (M-Tec Praga Racing) reichte am Ende ein 20. Platz nicht mehr für die Finalqualifikation. Damit verblieb Martin Mortensen (Kartschmie.de) als einziger Deutscher für die entscheidenden Rennen. Im Prefinale hatte er jedoch kein Glück und fiel weit ans Ende des Feldes zurück. Platz 26 war das höchste der Gefühle. Dafür brannte er im Finale ein Feuerwerk ab und kämpfte sich auf Rang elf nach vorne.

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Von der Tribüne aus musste Marcel Steinert (Ratisbona Motorsport) die DD2-Finalrennen verfolgen. Als Zwölfter des Hoffnungslaufs verpasste er die Qualifikation. Glück im Unglück hatte Alessio Curto (M-Tec Praga Racing). Als undankbarer Siebter hatte er zunächst knapp den Finaleinzug verpasst. Eine Disqualifikation eines vor ihm platzierten Piloten verhalf ihm dann doch noch zur Finalteilnahme, wo er letztlich die Position 23 und 30 einfahren konnte.

Luka Kamali (CRG SPA) belegte als 22. und 14. ebenso Platzierungen im Mittelfeld wie Maximilian Fleischmann (ROTAX Praga Racing Team) als 20 und 13. Nicht ganz rund liefen die Finalrennen für Sascha Pio Haida (JLC Racing Team), der zweimal als 27. ins Ziel fuhr. Landsmann Marc Lupfer (Ratisbona Motorsport) trat als 26. und 17. die Heimreise an.

Die Kohlen holte Marcel Schirmer (RS Competiton) aus dem Feuer. Er empfahl sich schon im Prefinale mit Platz sieben und konnte im Finale noch einmal nachlegen. Auf Augenhöhe mit der Spitzengruppe zählte er zu den absoluten Siegkandidaten und verpasste als Vierter letztlich nur knapp das Podium.

Alle Ergebnisse finden Sie hier…