16. September 2014, 20:23 | Autor: Timo Deck

Einen versöhnlichen Saisonabschluss feierte das TOM-TECH Racing Team beim Finale der ROTAX MAX Challenge Germany (RMC) auf dem Hunsrückring in Hahn am 13. und 14. September 2014. Beim letzten Rennen des Jahres überzeugte der Rennstall aus Peine und wurde seinem Ruf als Talentschmiede wieder einmal gerecht. Die vorbildliche Nachwuchsarbeit von Teamchef Thomas Jarzyk und seiner Crew wurde mit dem Gesamtsieg in der RMC-Rookie-Junior-Wertung 2014 belohnt …

Nicolas Hille vertrat die Teamfarben in der Königsklasse der DD2 und konnte sich schon im Zeittraining auf einem soliden 16. Rang behaupten. Auch in den Vorläufen lief alles nach Plan: Selbst unter nassen Bedingungen behielt der Hannoveraner im Gegensatz zu vielen seiner erfahreneren Konkurrenten die Nerven. Im Zwischenklassement verbesserte sich Hille daher auf den vielversprechenden neunten Startplatz für das Prefinale.

Seine gute Ausgangslage konnte Hille zunächst auch behaupten, doch dann wurde er unsanft von der Strecke geschoben und musste dem Feld hinterhereilen. Mehr als Rang 14 war dann nicht mehr zu holen. Auch im Finale hatte Hille kein Glück. Erneut wurde seine Aufholjagd durch eine Rangelei gebremst, was letztlich zu Platz 16 führte. In der Meisterschaft etablierte sich Hille dennoch auf einem guten 13. Schlussrang des Elite-Feldes.

Werbung

Ein schweres Los erwischten die TOM-TECH-Senioren Jannik Jakobs und Leon Stork im Zeittraining. Beide fanden sich im Hintertreffen wieder und mussten in den Vorläufen zum Angriff blasen. Das gelang dem schlagkräftigen Duo aber nur teilweise. Während es für Jakobs mit Platz 23 aufwärts ging, musste sich Stork weiterhin mit Rang 30 begnügen. Doch der Trend entwickelte sich positiv: Im Prefinale steigerte sich Jakobs auf Platz 19 und auch Stork überzeugte mit guten Rundenzeiten und Positionsverbesserungen.

Das abschließende Finale hatte für beide ein versöhnliches Ende parat: Jakobs lieferte einen wahren Husarenritt ab, schaffte als Siebter den Sprung in die Top-Ten und bescherte sich neben seinem besten Saisonergebnis auch noch Platz zwei in der Rookie-Wertung. Auch Stork machte weiter Boden gut und komplettierte das erfreuliche Teamergebnis als 20.

In der Junioren-Klasse hatte Michael Meyer zum Abschluss seinen großen Auftritt. Meyer lieferte von Beginn an seine persönliche Bestleistung ab. Nach Platz 14 im Qualifying etablierte sich Meyer in den Heats auf Rang neun. Selbige Position brachte er im Prefinale nach Hause und schrammte im anschließenden Finale als Elfter nur knapp an einer weiteren Top-Ten-Platzierung vorbei.

Auch sein Teamkollege Niclas Dymeck war schnell unterwegs, steigerte er sich doch vom 19. Platz im Zeittraining auf Position 14 nach den Vorläufen. Im Prefinale lag Dymeck in aussichtsreicher Position, bevor ihn ein Wertungsausschluss ans Ende des Feldes warf. Vom letzten Startplatz aus musste der Youngster somit im Finale antreten. Mit einer kampfstarken Vorstellung fuhr Dymeck noch als 17. über die Ziellinie. Das entsprach zwar nicht unbedingt dem gesteckten Ziel, dennoch gab es am Abend Grund zur Freude: Dymeck gewann den Meistertitel der Rookie-Junioren 2014.

„Wir haben zum Saisonabschluss die Früchte unserer Arbeit ernten dürfen. Es ist toll zu sehen, dass sich unsere Neueinsteiger im Jahresverlauf derart gut entwickelt haben und beim Finale dafür entsprechend belohnt wurden. Junge Talente an den Kartsport heranzuführen ist nicht immer leicht und wir haben diese Saison oft eine Achterbahn der Gefühle erlebt. Unter dem Strich hat sich unser Engagement ausgezahlt und wir können es kaum erwarten 2015 mit neuer Energie an den Start zu gehen“, freute sich Teamchef Thomas Jarzyk.