16. September 2014, 20:20 | Autor: Timo Deck

Das Beste kommt zum Schluss: Das B&W Kartteam reiste am vergangenen Wochenende vom 13. bis 14. September 2014 zum Finale der ROTAX MAX Challenge Germany (RMC) auf den Hunsrückring im rheinland-pfälzischen Hahn. Auf der Kartpiste im Hunsrück beendete der Rennstall aus Emsbüren die ROTAX MAX Challenge Germany-Saison 2014 mit einer Bestleistung.

Beim Jüngsten im Team lief es allerdings nicht ganz rund. Luca Thiel hatte dieses Wochenende wenig Glück. Im Zeittraining lag Thiel noch auf dem guten vierten Platz, bevor er sich in den Rennen mit den Positionen sechs und neun zufriedengeben musste. Trotzdem sicherte sich der Pilot aus Melle in seiner ersten RMC-Saison auf Anhieb den vierten Platz in der Meisterschaft.

Selbige Platzierung nahm auch sein Teamkollege Nils Meyer in seiner Debüt-Saison bei den Minis mit nach Hause. Nachdem Meyer im Zeittraining noch nicht richtig in Fahrt gekommen war, konnte er sich in den Finalrennen steigern und beendete die Saison mit den Plätzen sechs und vier. Stark präsentierte sich das Team in der hart umkämpften Junioren-Klasse. Team-Rückkehrer Robert Kindervater trumpfte im Qualifying sensationell mit der Bestzeit auf. Dass dies kein Zufallstreffer war, bestätigte der Champion des RMKC im Anschluss. Zu jeder Zeit gehörte Kindervater zu den Spitzenfahrern, was ihm Platz drei nach den Heats und den beiden Finalrennen bescherte.

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Aber auch sein Teamkollege Tamino Bergmeier lief zum Jahresabschluss zur Bestform auf. Beflügelt von seinem erfahreneren Teamkollegen bugsierte sich Bergmeier auf Rang sechs des Qualifyings. In den Vorläufen legte Bergmeier sogar noch eine Schippe drauf und verbesserte sich auf den hervorragenden vierten Platz. Als Fünfter und Siebter der Finalrennen fuhr Bergmeier seine besten Saisonergebnisse nach Hause und erntete endlich die Früchte seiner harten Arbeit, die er über das ganze Jahr geleistet hatte.

„Das war ein traumhafter Saisonabschluss für uns. Auch wenn es bei unseren Jüngsten diesmal nicht perfekt gelaufen ist, haben aber unsere Junioren vollauf überzeugt. Das Comeback von Robert ist eine Bereicherung und war sofort von Erfolg gekrönt. Sehr stolz bin ich auf Tammys Leistung, der zum Finale endlich den Durchbruch geschafft hat und nun den Anschluss zur Junioren-Spitze gefunden hat. Das stimmt mich zuversichtlich für die kommende Saison. Wir werden die nächsten Monate nutzen und im Rahmen des Wintercups weitere Test- und Trainingskilometer sammeln“, so Teamchef Wolfgang Krauss.