21. Juni 2016, 15:20 | Autor: Timo Deck

Luca Thiel, Farin Megger und Giuseppe Fico griffen am 18. und 19. Juni 2016 auf dem 1.377 Meter langen Kurs des Hunsrückrings von Hahn in den Klassen Micro und Mini an, um sich bestmöglich beim zweiten Saisonrennen der ROTAX MAX Challenge Germany zu präsentieren.

Erneut kam es – wie schon beim Auftakt der RMC vor gut einem Monat in Genk (BE) – zu Regenschauern, die das Geschehen beeinflussten und die Kräfteverhältnisse aufmischten.

Farin Megger und Giuseppe Fico gingen als Zweiergespann im stark besetzten Feld der Micro-Piloten mit höchster Motivation ins Rennen. Für Megger, der sich beim Auftakt noch in Bestform zeigte, wurde schon zu Beginn des Zeittrainings klar, dass es schwierig würde, ein ähnliches gutes Ergebnis zu erreichen. Als Elfter nach der sieben-minütigen Sitzung hatte der Youngster einiges an Arbeit vor sich. Doch im Regen von Hahn konnte sich Megger im ersten Wertungslauf des Tages auf die siebte Position vorkämpfen und sogar die schnellste Rundenzeit fahren. Auch in den Rennen zwei und drei etablierte er sich als Achter und Sechster im Mittelfeld.

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Giuseppe Fico zeigte mit einer ebenbürtigen Leistung eine ebenfalls solide Performance. Als Sechster nach dem Zeittraining, konnte er im ersten Rennen aufgrund von Problemen nicht an den Start gehen und musste sich vorerst einmal am Ende des Feldes anstellen. Mit Kampfgeist pflügte der Youngster im zweiten Rennen durchs Feld und holte sich beim Fallen der Zielflagge Position sieben. Im dritten Wertungslauf bestätigte Fico nochmals seine Leistung, indem er den siebten Rang wiederholen konnte.

Luca Thiel trat in den Reihen der Mini-Piloten als Einzelkämpfer für das Team an. Nach seinem ersten Podest in Genk (BE) setzte sich Thiel beharrlich auf der fünften Position in der Klasse fest. Sowohl im Zeittraining als auch in den drei Wertungsläufen stand der fünfte Platz zu Buche.

Beim abschließenden Gespräch mit den Teamchefs Birgit und Wolfgang Krauss zeigte sich, dass man eigentlich höhere Ziele erreichen wollte: „Wir können mit Blick auf unsere Leistung an diesem Wochenende nicht ganz zufrieden sein. Es wäre sicherlich mehr drin gewesen. Zwar waren die Bedingungen schwer, doch unsere Erwartungen konnten abschließend nicht erfüllt werden. Wir hoffen auf eine bessere Leistung bei der dritten Saisonveranstaltung in Wittgenborn.“