13. März 2016, 22:19 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Der AMC Diepholz und die Motorsportarena Oschersleben begrüßten am vergangenen Wochenende 58 Fahrerinnen und Fahrer  zum traditionellen Winterpokal. Bei kühlen Temperaturen und starkem Wind erlebten die Fahrer, Teams und Zuschauer einen aufregenden Renntag.

Seit einigen Jahren gehört der Winterpokal in Oschersleben zu einer festen Größe im ersten Jahresdrittel. Zahlreiche Fahrerinnen und Fahrer nutzten die Rennläufe zur Saisonvorbereitung. Auch in diesem Jahr gastieren wieder die Deutsche Kart Meisterschaft und das ADAC Kart Masters auf dem Kurs in Sachsen-Anhalt.

14 Nachwuchspiloten starteten in den beiden Bambini-Klassen. In der Light-Wertung hatte Leon Bauchmüller (im-racing motorsport) die Geschehnisse fest im Griff. Der Bremer ließ seinen Mitstreitern keine Chance und siegte in allen drei Rennen. Ebenfalls eine klare Entscheidung führte Vincent Andronaco (Team Hemkemeyer) in der Bambini-Klasse herbei. Wie bei den Jüngsten, siegte der Fahrer aus Hamburg auch in allen drei Durchgängen.

Ohne Gegner war Hugo Sasse (CRG TB Racing Team) bei den OK Junioren, der Bambini-Aufsteiger zeigte ein starkes Debüt und siegte in allen drei Junioren-Rennen. Deutlich stärker war die Konkurrenz bei den X30 Junioren: Mit 19 Teilnehmern stellten sie das stärkste Feld am Wochenende. Zwei Mal als Sieger fuhr Henrik Schulze-Frenking (Team Hemkemeyer) über den Zielstrich. Rookie Niels Tröger (TR Motorsport) setzte sich im letzten Lauf knapp gegen seine Verfolger durch und setzte ein erstes Ausrufezeichen zu Jahresbeginn.

Gleich zwei Aufsteiger rollten in der OK an den Start. Tim Tröger (ADAC Sachsen e.V.) setzte sich in allen drei Läufen gegen René Kircher (RS Motorsport) durch. Zur Sache ging es auch bei den X30 Senioren. Jonathan Judek (KSM Schumacher Racing Team) hielt in den ersten Rennen seinen Verfolger in Schach und siegte. Im letzten Lauf stürmte Luca Köster (im-racing motorsport) an die Spitze und sah die Zielflagge als Erstplatzierter.

Die Fahrer des SRP Racing Team bestimmten bei den Schaltkarts das Geschehen. Toni Tschentscher (SRP Racing Team) fuhr Bestzeit im Zeittraining und gewann auch das erste Rennen. In den beiden anderen Rennen sah er jedoch die Stoßstange seiner Mitstreiter. Nach einem deutlichen Vorsprung in Rennen zwei, wurde es im Finale für Yannik Witte (SRP Racing Team) deutlich enger. Die ersten drei trennten nur 0,380 Sekunden. Hinter Witte komplettierten Maximilian Paul (Team Nks) und Tschentscher die Top-Drei.

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