13. März 2016, 19:00 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Heute ging es auf dem 1.200 Meter langen South Garda Circuit in Lonato rund. Die Finalrennen der 27. Tropheo Andrea Margutti standen auf dem Programm. Bei bestem Wetter lieferten sich die Fahrer aus 24 Nationen einen packenden Fight, bei den Schaltkarts verpasste Alexander Schmitz den Sieg um Haaresbreite.

Seit Freitag dröhnten unweit entfernt vom Gardasee die Motoren. In Gedenken an den 1989 verstorbenen Andrea Margutti fand zum 27. Mal die Tropheo Andrea Margutti statt. 157 Fahrerinnen und Fahrer rollten in den vier ausgeschriebenen Klassen an den Start, darunter auch 16 Deutsche.

In der Königsklasse KZ2 sah es nach einem deutschen Erfolg aus. Alexander Schmitz (KSM Schumacher Racing Team) siegte im Pre-Finale und unterstrich auch im Finale seine Performance. Doch in der letzten Runde platzte der Traum vom Sieg: Giacomo Pollini (Renda Motorsport) hing dem Niederrheiner über das gesamte Rennen im Nacken und nutzte seine Chance. Auf den letzten Metern ging er an Schmitz vorbei und siegte mit einem hauchdünnen Vorsprung von 0,077 Sekunden. Als Dritter komplettierte Alberto Cavalieri das Siegerpodium. Knapp daran vorbei rutschte Mach1 Kart mit dem schwedischen Werkspiloten Douglas Lundberg – beide Finalrennen beendete er als Vierter. Zweitbester Deutscher wurde Tobias Mähler (Kartshop Ampfing) als starker 14. vor Kevin Pieruszek (KSM BirelART Austria Racing Team), der sich über den Hoffnungslauf für die Finals qualifizierte und letztlich 18. wurde. Der Vierte im Bunde Stefan Weber (Kartshop Ampfing) reihte sich als 23. ein. Pech hatte Daniel Stell (SRP Racing Team), der amtierende ADAC Kart Masters-Champion schied auf einem Top-Ten-Rang liegen vorzeitig aus.

Die OK Junioren waren fest in der Hand des Russen Ivan Shevetsov (Ward Racing). Nach den Heats führte er das Klassement an und gab seine Position auch im Verlauf der sonntäglichen Rennen nicht ab. Im Finale enteilte er seinen Verfolgern um mehr als eine Sekunde. Für einen Ward Racing-Doppelerfolg sorgte sein Teamkollege Pavel Bulantsev, ebenfalls aus Russland. Bogdan Fetisov (Team Komarov) reihte sich als Dritter ein und sorgte damit für ein rein russisches Podium. Aus Deutschland qualifizierten sich vier Fahrer für die Finals. Die interne Wertung gewann Cameron Boedler (Mach1 Motorsport) als 16. direkt vor seinem Landsmann Luke Raspudic Verleih (Valier Motorsport). Weniger gut verlief das Rennen für Leon Koslowski (MM Racing) und Luke Wankmüller (Solgat Motorsport), beide fielen weit zurück und wurden nur als 30. respektive 32. gewertet.

Erschreckend schwach besetzt war die Kategorie OK, nur acht Fahrer hatten den Weg nach Lonato gefunden. Als Sieger wurde Alexander Smolyar (Ward Racing) vor Emil Dose (KSB Racing Team) und Simon Ohlin (Ward Racing) abgewinkt. Der einzige Deutsche Manuel Valier (Valier Motorsport) ging in den Finalrennen nicht mehr an den Start.

Ohne deutsche Beteiligung waren diesmal die Mini60. Wie schon bei den OK Junior und OK ging auch bei den Jüngsten der Sieg an einen Russen. Rusian Fomin (Baby Race) feierte einen Doppelsieg vor Evann Mallet (Gamoto Snc) und Kirill Smail (Ass. Sportiva Dilett. Giulia).

 

 

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