12. März 2014, 15:03 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Über den ersten Meisterschaftstitel darf Solgat Motorsport schon zu Jahresbeginn jubeln. Der Niederländer Verdi Geurts dominierte das Finale des Kerpener Winterpokals und ging als KZ2-Gesamtsieger hervor. Auch in den anderen Klassen überzeugten die Fahrer des Birel-Importeurs.

Als Halbzeitführender ging Verdi Geurts in die vierwöchige Pause des Winterpokals 2014. Nach einem Sieg im Februar, sollte auch diesmal kein Weg an dem Niederländer vorbei gehen. In der vollbesetzten Schaltkart-Klasse fuhr er seinen Gegner davon und siegte gleich in allen drei Wertungsläufen. Damit stand er am Abend als Tages- und Gesamtsiegers des Winterpokals 2014 fest und sorgte für ein lachendes Gesicht bei Teamchef Darko Solgat: „Verdi hat an diesem Wochenende eine perfekte Vorstellung abgeliefert. Neben seinen Siegen, ist er auch zwei Mal die schnellste Rennrunde gefahren. Das neue  Birel-Chassis funktioniert sehr gut.“

Geurts dicht im Nacken hing sein Teamkollege Wolfgang Albrecht. Beim ersten Durchgang nicht am Start, nutzte Albrecht das Finale zur Saisonvorbereitung und war in bester Verfassung. Mit zwei zweiten und einem dritten Platz sorgte er am Abend für einen Solgat-Motorsport-Doppelerfolg. Als Dritter im Bunde ging Lucas Buhk auf die Reise. Mit einer soliden Leistung verkürzte er kontinuierlich den Rückstand zu den Top-Ten. Eine starke Aufholjagd gelang ihm im letzten Rennen. Nach einem Ausfall, kämpfte er sich vom Ende des Feldes bis auf einen beeindruckenden 14. Rang nach vorne.

In der KF3 gingen wieder die beiden Rookies Luke Wankmüller und Niklas Krütten an den Start. Nach ihrem Debüt Mitte Februar gelang dem Duo diesmal eine deutliche Steigerung. Für eine kleine Überraschung sorgte sicherlich Luke Wankmüller. Er etablierte sich auf Anhieb in den Top-Fünf und beendete das Rennwochenende mit einem vierten Platz in der Tageswertung und Position drei im Gesamtklassement. Sein Teamkollege Niklas Krütten schloss ebenfalls die Lücke zu den erfahrenen Kontrahenten und wurde toller Zehnter und Elfter. Leider warf ihn ein Ausfall im dritten Rennen auf Rang 15 in der Tageswertung zurück.

Im Rahmen des Winterpokals fand auch der Auftakt der BouMatic Effort Challenge statt. Die Clubsport-Meisterschaft umfasst sechs Rennen und ist ausschließlich für Bambini-Fahrer ausgeschrieben. Bei den Jüngsten in der Light Wertung startete Robin Volz. Der Neueinsteiger zeigte im Verlauf der beiden Renntage eine tolle Steigerung und beendete den Auftakt als Siebter in der Tageswertung.

Bei den Bambini Waterswift waren mit Jan-Lukas Keil, Dennis-Peter Scott, Rico Volz und Moesha Weber gleich vier Fahrer des Birel-Importeurs vertreten. An der Spitze mischten wieder Scott und Keil mit. Nach dem Zeittraining lag das Duo auf den Rängen zwei und drei. Die Rennen waren wieder geprägt durch harte Positionskämpfe. Dennis-Peter überstand die drei Wertungsläufe schadlos und wurde Vierter in der Tagesendabrechnung. Jan-Lukas Keil musste hingegen im zweiten Rennen einen Rückschlag verkraften und kam nur als 23. ins Ziel. Im Finale zeigte er aber eine beeindruckende Aufholjagd und verpasste den Laufsieg nur um eine Haaresbreite. „Da stockte selbst bei mir der Atem“, erinnerte sich Darko Solgat noch am Abend. Die beiden weiteren Schützlinge Rico Volz und Moesha Weber wurden 13. und 22.

Nach dem erfolgreichen Wochenende auf dem Erftlandring war auch Darko Solgat durchaus zufrieden: „Unsere Fahrer haben alle eine tolle Leistung gezeigt. Besonders erfreulich ist die Entwicklung der Birel-Chassis. Hier sehen wir eine beachtliche Steigerung zum vergangenen Jahr.“

In drei Wochen reist das Team zum nächsten Rennen. Im italienischen Lonato findet die traditionsreiche Tropheo Andrea Margutti statt.