Gernot Stöcker gewinnt Silberpokal der Hitorischen Karts

22. Oktober 2014, 0:52 | Autor: Andreas Kohler
Gernot Stöcker gewinnt Silberpokal der Hitorischen Karts

Bei tollen äußeren Bedingungen traten 14 Fahrer beim traditionellen Saisonabschluss der Clubsportler an. Gefahren wurde auf der neben dem Flugplatz Hahn gelegenen Hunsrückbahn und nachdem sich der Nebel gelichtet hatte, zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite und brachte den goldenen Herbst zur Geltung. Unter der bewährten Regie von RMC Rassweiler und DMV wurde Clubsport auf höchstem Niveau geboten.

Nach zwei Trainingssitzungen startete die Meute im ersten Lauf. Es gewann Gernot Stöcker vor Siggi Suthau und Rainer Flohe. Der zweite Lauf wurde nach einer Schweigeminute zu Ehren des kürzlich leider viel zu früh verstorbenen ehemaligen Technikvorstands Walter Fritsch gestartet. Neuling Gerald Sittig musste leider mit einem defekten Motor die Segel streichen, so machten sich die Matadoren auf den Weg in die letzte Fahrveranstaltung des Jahres.   Es siegte diesmal Valentijn vor Vater Bessel Minderhoud, die vor dem zweiten Familenteam, nämlich Magnus und Gernot Stöcker ins Ziel kamen. Auffällig war, dass die Söhne jeweils vor den Vätern platziert waren.

In der Addition blieb es fast beim Familienfest. Es siegte KKCD Chef Gernot Stöcker vor Valentijn Minderhoud und Magnus Stöcker, dessen Rotax Maschine vor dem ersten Lauf noch mit vereinten (Technikkräften) und schwerem Werkzeug wieder flott gemacht wurde.

Das zeigt auch den besonderen Spirit im KKCD. Da sind sich die Konkurrenten nicht zu schade bereitwillig Bohrmaschine, Gewindeschneider und Dichtungen zusammenzutragen, damit alle fahren können. Um so schöner ist es wenn dann die Maschine durchhält.

Aufgelockert wurde die Familienrunde noch durch den auf Platz vier gelandeten Siggi Suthau, der nach längerer berufsbedingter Pause mal wieder die Kiste richtig fliegen liess, und Rainer Flohe der mit seinem wunderschönen Mach 1 OKE effizient nach vorne auf Platz sechs fuhr. Fünfter wurde Bessel Minderhoud der wiederrum die Fahne der Schifferstädter Rennfamilie hochhielt. So bleibt zum Abschluss noch der Dank an alle Helfer und Freunde der Historischen Kartsportler.

Auch ein Wort zur geringen Ausfallquote, dies zeigt den von Walter Fritsch beschrittenen Weg hin zu Qualität und hoher Orginalität. Er wäre stolz gewesen, und wir werden sein Andenken bewahren und es in seinem Sinn fortführen.

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