18. Juni 2020, 12:04 | Autor: Tobias Marggraf

Nach langem Hoffen nahm das Racing Team Marggraf vom 13.- 14. Juni 2020 an der ersten Rennveranstaltung dieses Jahres teil. Die DKC in Templin wurde von den Organisatoren Uwe Hesse & Andy Zinner vom Motorsportclub Belleben liebevoll vorbereitet.
 
Denny Schalow (DD2), Basti Barlage (Senior), Phillip (Billy) Drechsler (Senior) und Jake Beselbecke (Junior) gingen für das Team von RTM an den Start. Nicht nur der Freitag zeigte – trotz tropischen Temperaturen – bei Jake, Phillip und Denny, dass sich das Training der Wochen zuvor und die gute Vorbereitung auszahlten, es ging auch am Samstagvormittag mit top Zeiten weiter. Leider zog das Wetter am Nachmittag einen Strich durch die Rechnung. Es schüttete wie aus Kübeln und die Strecke glich einem Flusslauf. Billy, der sich im Schlagregen seine Chance auf den ersten Platz im „Bootrudern“ nicht entgehen lassen wollte, wurde erfolgreich gebremst und das Team nutzte die Zeit, die ausgewerteten Daten intensiv zu besprechen.
 
Am Sonntag ging es dann bei Sonnenschein in die Rennen: Denny, anfangs mit seinen Zeiten etwas unzufrieden, ging in der Klasse DD2 & DD2 Masters von 16 Fahrern als dritter an den Start. Der Erstplatzierte zeigte allen, dass er sich auf seiner Heimstrecke hervorragend auskennt und auch Marko Winkler machte als zweiter allen klar, dass er locker bei den „Jüngeren“ mithalten kann. Denny baute sich schnell einen sehr guten Vorsprung zu seinem Hintermann auf und ging in beiden Rennen jeweils als dritter ins Ziel. „Wir sind sehr, sehr stolz und gratulieren Denny für seinen verdienten 3. Platz in der Tageswertung“, freut sich der Teamchef.
 
Phillip glänzte an diesem Wochenende auf der ganzen Linie und bestätigte, dass er im Training alles richtig machte. Er ging bei den Senioren an den Start und zusammen mit den Mini-, Junior-, Senior-, und Masterfahrern bestand das Feld ebenfalls aus 16 Fahrern. Im Zeittraining sicherte er sich mit der schnellsten Zeit das erste Mal die Pole und führte das Feld im ersten Rennen stolz an. Die Aufregung war jedoch groß und so „verschlief“ Billy leider den Start. Trotz der Aufregung und dem anschließenden Frust des verpatzen Starts kam er in beiden Rennen jeweils als 4. ins Ziel und sicherte sich in der Gesamtwertung ebenfalls Platz 4. „Auch wenn Phillip über das Ergebnis enttäuscht ist finden wir, dass er seine Sache mehr als gut gemacht hat „nuuu…!“. Glückwunsch Phillip und wir hoffen, dass der Puls deiner Mama Katrin von 390 keine Folgen mit sich brachte“, führte der Teamchef Tobias Marggraf fort.
 
Jüngster Fahrer Jake Beselbecke machte seine Sache ebenfalls hervorragend. Jake ging als Junior an den Start und zeigte auch den erfahrenen Fahrern, dass er keinesfalls ein unerwähnter Gegner ist. Jake sicherte sich hinter Phillip im ersten Rennen den sechsten Platz, musste das zweite Rennen jedoch aufgrund gesundheitlicher Probleme vorzeitig abbrechen. Trotz dessen reichte es in der Gesamtwertung zu Platz neun. 
 
Bastis Ziel am Wochenende war es, dem Pech zu entkommen. Basti konnte erst am Freitagabend anreisen, sodass ihm hier schon ein kompletter Trainingstag fehlte. Motiviert startete er sodann am Samstag ins Training. Doch auch hier, verfolgt vom Pech. Ein defekter Heckauffahrschutz zwang Basti seinen Trainingslauf nur nach wenigen Runden zu beenden und als es dann endlich weiter gehen konnte, meldete sich auch noch das schlechte Wetter. Basti wäre jedoch nicht Basti, wenn er sich nicht ans gesetzte Ziel kämpft. Anfangs noch etwas unzufrieden, sicherte er sich im Zeittraining – trotz fehlender Vorbereitungszeit – den dritten Platz und ging im ersten Rennen verdient als Erster ins Ziel. Auch im zweiten Rennen zeigte er uns allen sein Können und sicherte sich Platz zwei.
 
„Wir haben nie an Basti gezweifelt und sind stolz auf einem gekonnt erkämpften zweiten Platz in der Gesamtwertung. Alles in Allem war es für uns ein erfolgreiches Rennwochenende. Einen ganz lieben Dank an dieser Stelle noch einmal an die Organisatoren Uwe Hesse & Andy Zenner, die  Streckenposten und allen anderen Beteiligten“, so Marggraf abschließend.