22. Juli 2014, 20:45 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Bei der ACV German Vega Trophy in Kerpen zeigten die Piloten des Schwabe Motorsport Teams eine Topleistung. In gleich drei Klassen sprangen vordere Ränge heraus. Eine atemberaubende Aufholjagd zeigte Leon Schütze in der Klasse X30 Junior.

„Das war kein einfaches Wochenende“, kommentierte Teamchefin Ines Schwabe am Sonntagabend. Dabei schielte er zum größten Teil auf die Witterungsbedingungen im Erftland. Am Samstag und Sonntagmorgen bestimmten hohe Temperaturen das Geschehen, zusätzlich kamen am Sonntagnachmittag noch Wärmegewitter dazu.

In der Bambini-Klasse ging Maximilian Schulte an den Start. Nach seiner Top-Leistung in Ampfing, zählte er auch diesmal zu den Favoriten auf einen Podestplatz. Nach dem Zeittraining rangierte der Birel-Pilot auf Rang vier und bestätigte diesen auch mit einem fünften Platz im ersten Rennen. Leider holte ihn im Finale der Defektteufel ein. Durch einen technischen Ausfall war er zum Zuschauen verbannt. „Auch wenn der Ausfall seine Leistung etwas trübt, darf Maximilian zufrieden sein. Für das ADAC Kart Masters ist er gut gerüstet“, lobte Ines Schwabe seinen Youngster.

Für Leon Schütze begann der Rennsonntag mit einer Schrecksekunde. Sein Zeittraining musste er mit einem Motorschaden vorzeitig beenden. Die Enttäuschung war am Ende geteilt. Mit Platz vier hatte er noch eine gute Startposition heraus gefahren, doch ohne Rennmotor stand ein schwieriges Pre-Finale bevor. Im Verlauf des Rennens büßte er zahlreiche Positionen ein und kam nur als 20. ins Ziel. Zum Finale war das Rennaggregat aber wieder einsatzbereit und Leon zeigte auf nasser Strecke eine vielbeachtete Aufholjagd. Runde um Runde fuhr er an seinen Kontrahenten vorbei und sah das Ziel als toller Siebter. „Was Leon im Finale gezeigt hat, ist einfach unglaublich. Er ist super gefahren, ich mag mir gar nicht ausmalen, wo er ohne den Defekt im Qualifying gelandet wäre“, Ines Schwabe am Abend.

Als Dritter im Bunde trat Daniel Oldenburg bei den KF Junioren an. Nach einem neunten Platz im Zeittraining, fuhr er im Pre-Finale sein bisher bestes Saisonergebnis ein – als Fünfter kam der Rookie ins Ziel. Auf rutschiger Strecke machte sich im Finale noch seine fehlende Erfahrung bemerkbar, am Ende durfte er dort wieder Platz neun für sich verbuchen. Ines Schwabe sieht aber einen Aufwärtstrend bei dem Neueinsteiger: „Daniel befindet sich weiter im Lernprozess. Das Pre-Finale war aber schon ein guter Anfang.“

In zwei Wochen steht das Team wieder in Kerpen am Start. Dann macht das ADAC Kart Masters auf dem 1.107 Meter langen Kurs Halt.