23. April 2014, 9:05 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Ein anstrengendes Osterwochenende liegt hinter RS Motorsport. Mit der IAME X30 Challenge Europa in Mariembourg (Belgien) und der ACV German Vega Trophy auf dem Hunsrückring/Hahn warteten gleich zwei große Events. Am Ende zeigte der ART-Importeur eine Top-Leistung und rutschte in Hahn knapp am Sieg vorbei.

Aljoscha Prothmann stellte sich in Mariembourg der starken internationalen X30 Senioren-Konkurrenz und unterstrich mit einem Top-Ergebnis seine Ambitionen in dieser Saison. Mit 55 Fahrern war das Feld sehr stark besetzt. Schon nach dem Zeittraining gehörte Aljoscha zu den besten deutschen Fahrern und hatte als Elfter eine perfekte Ausgangsposition für die drei Vorläufe. In diesen schaffte er eine weitere Steigerung. Als Fünfter, Sechster und Zehnter landete er in allen drei Durchgängen in den Top-Ten und hatte damit Startposition zwölf für das Pre-Finale inne. In diesem hatte er jedoch großes Pech. Nach einer turbulenten Startphase wurde ihm sein Heckauffahrschutz abgefahren und er musste das Rennen vorzeitig beenden. Der Traum vom Sieg war damit geplatzt. Trotzdem gab er im Finale noch einmal Vollgas und kämpfte sich bis auf die sensationelle 14. Position nach vorne. Teamchef Roland Schneider war am Abend durchweg zufrieden: „Abgesehen vom Pre-Finale war das ein geniales Wochenende. Aljoscha hat wirklich überzeugt und war durchweg der schnellste Deutsche. Das Finale hat seine Möglichkeiten unterstrichen.“

Nur ein Tag später stand der junge Bayer wieder am Start. Auf dem 1.377 Meter langen Hunsrückring/Hahn startete er bei der ersten Veranstaltung der ACV German Vega Trophy. Mit 35 Piloten war auch im Hunsrück das Feld hochkarätig besetzt. Nach einem zehnten Rang im Qualifying zeigte er in den Vorläufen seine Ambitionen und verbesserte sich, jeweils als Vierter, auf Startplatz fünf für das erste Pre-Finale. Im Verlauf der 15 Rennrunden zeigten die Senioren tolle Positionskämpfe und Aljoscha steigerte sich weiter. Als Dritter schloss er die Lücke zur Spitze und rutschte im Finale, als Zweiter, nur knapp am Sieg vorbei. „Ich bin begeistert. Trotz der Anstrengungen in Mariembourg, war Aljosha hier Top-Fit und kämpfte am Ende um den Sieg. Das war ein gelungener Test, das ADAC Kart Masters darf kommen“, Roland Schneider am Abend.

Neben Prothmann war auch X30 Junior Rene Kircher vertreten. Nach einem 18. Platz im Zeittraining, musste er leider im Pre-Finale einen vorzeitigen Ausfall verkraften. Im Finale kämpfte er sich aber wieder vor und sah die Zielflagge als 19.

In zwei Wochen startet das Team beim Auftakt der Deutschen Kart Meisterschaft in Ampfing. Neben Aljosha Prothmann wird dort auch der Däne Andreas Jochimsen ins Lenkrad greifen.