3. Februar 2019, 16:04 | Autor: Fast-Media | Björn Niemann

HTP Kart Team siegt mit Weltmeister Travisanutto

186 Fahrerinnen und Fahrer traten am vergangenen Wochenende beim Auftakt der WSK Super Masters Series auf dem Adria Raceway gegeneinander an. Bei teilweise schwierigen Witterungsbedingungen zogen alle deutschen Fahrer in die Finals ein. Der Sieg in der OK-Klasse ging an Lorenzo Travisanutto aus dem deutschen HTP Racing Team.

Nur eine Woche nach dem WSK Champions Cup fand ebenfalls in Adria das erste Rennen der WSK Super Masters Series statt. In den ausgeschriebenen Klassen Mini60, OK Junior und OK gingen 186 Piloten auf die Reise. Darunter auch fünf Akteure aus Deutschland. Das Wetter sorgte diesmal für eine besondere Spannung. Im Qualifying und den Heats am Freitag und Samstag regnete es teilweise sintflutartig – die sonntäglichen Finals fanden dagegen auf trockener Piste statt.

Das Feld der Mini60 war mit 86 Youngstern das stärkste am Wochenende. Kirill Kutskov (Energy/TM) führte die Meute nach den Heats an und holte sich auch im Pre-Finale den Sieg. Doch im entscheidenden Finale schlug die Stunde für Rashid Al Dhaheri (Parolin/TM). Nach einem enttäuschenden 33. Platz im Zeittraining kämpfte sich der Youngster aus den Vereinigten Arabischen Emiraten im Verlauf der Rennen nach vorne und war im Finale nicht mehr zu bremsen, mit einem Vorsprung von mehr als drei Sekunden siegte er vor Ean Eyckmans (Parolin/TM) und Dmitriy Matveev (Energy/TM).

61 Youngster gingen bei den OK Junior auf die Reise. Für eine Überraschung im Zeittraining sorgte Paolo Ferrari (Gold Kart/TM). Auf nasser Strecke war der Fahrer aus dem Gold Kart Racing Team der Schnellste im Feld. Im Verlauf der Heats gab er seinen Spitzenplatz jedoch an Conrad Laurens (FA Kart/Vortex) ab. Auf trockener Strecke am Sonntag wurden die Karten dann nochmals neu gemischt. Der Sieg im Finale ging letztlich an Josep Maria Marti‘ Sobrepera (Tony Kart/Vortex) aus Spanien gefolgt vom Brasilianer Rafael Camara Chaves (BirelArt/TM) und Robert de Haan (Energy/TM) aus den Niederlanden. Eine anschließende Zeitstrafe für den Sieger, sorgte jedoch nochmals für Veränderungen. Camara Chaves erbete den Triumph vor de Haan. Als Dritter schaffte Thomas Ten Brinke (FA Kart/Vortex) den Sprung auf das Siegerpodium. Die beiden Deutschen Cherine Broer (CRG/TM) und Arthur Tohum (KR/IAME) schafften den Einzug in das große Finale und beendeten dieses als 25. und 27.

Für Jubel im deutschen HTP Kart Team sorgte Lorenzo Travisanutto (KR/IAME) mit einem Sieg im Finale der OK-Klasse. Der Italiener belegte nach dem Qualifying Rang zwölf und kämpfte sich in den Heats mit den Rängen zwei, drei und vier nach vorne. Im Pre-Finale überließ er noch den Niederländern Dilano Van T Hoff (Exprit/TM) und Kas Haverkort (CRG/TM) das Zepter. Das Duo musste dann aber im Finale zurückstecken. Travisanutto kämpfte sich nach vorne und übernahm zur Rennmitte die Führung. Zweiter wurde Haverkort vor Dexter Patterson (KR/IAME). Auch drei Fahrer aus Deutschland waren bei den Senioren am Start. Erfolgreichster Fahrer war Tim Tramnitz (Tony Kart/TM) mit einem 23. Platz im Finale. Sein Teamkollege Simon Connor Primm (Tony Kart/TM) folgte als 25. vor Jamie Colin Böninghausen (KR/IAME) auf Position 31.

Vom 21.-24. Februar geht die WSK Super Masters Series auf dem South Garda Circuit in Lonato weiter.