23. März 2016, 11:37 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Pfaffenhofener mischt in den Top-Ten mit

Am vergangenen Wochenende wartete auf Marius Zug das nächste Rennen der WSK Super Masters Series. Auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in Sarno lieferte der Bayer eine hervorragende Leistung ab und etablierte sich in seiner Rookiesaison in den Top-Ten.

Obwohl Marius erst sein erstes Jahr auf internationalem Terrain unterwegs ist, liefert der Schützling aus dem Förderkader der ADAC Stiftung Sport eine starke Vorstellung ab. Bereits beim Auftakt der WSK Super Masters Series in Castelletto (Italien) ließ er sein Talent aufblitzen und legte nun beim zweiten Durchgang in Sarno (Italien) eine weitere Schippe drauf.

Das Teilnehmerfeld bei den OK Junioren war erneut hochkarätig besetzt, über 50 Piloten aus mehr als 25 Nationen gingen auf dem 1.600 Meter langen Kurs an den Start. Schon in den freien Trainings hielt Marius den Anschluss zur Spitze – das Qualifying wurde dann aber zum Glückspiel. „Die Strecke trocknete kontinuierlich ab und jede Runde wurde schneller. Beim Ablaufen der Uhr wurde ich recht früh abgewinkt und verlor dadurch wichtige Zeit“, erklärte der Rookie, der letztlich als 29. gewertet wurde.

In den Heats machte er die verlorenen Positionen aber wieder gut. In allen vier Durchgängen landete Marius in den Top-Ten. Als Neunter, Achter, Siebter und Vierter kreuzte der Fahrer aus dem Team RL-Competition.com den Zielstrich und verbesserte sich im Zwischenklassement auf Rang 13. „Ich bin sehr zufrieden mit den Rennen. Nach dem ersten Lauf haben wir noch etwas am Motorsetup angepasst, dass hat sich als sehr gut herausgestellt. So darf es in den Heats weiter gehen, die Top-Ten sind in greifbarer Nähe“, fasste der Zwölfjährige zusammen.

Doch der Finalsonntag verlief nicht wie erhofft. Ein turbulentes Pre-Finale beendete Marius als Zwölfter, die Qualifikation in das Finale war aber sicher und in diesem setzte er alles auf eine Karte. Mit einem mutigen Manöver wollte er direkt nach dem Start an mehreren Kontrahenten vorbeiziehen. Leider endete die Aktion aber im Aus und Marius durfte nur noch zusehen. „Diese Situation muss ich mir zuschreiben. Ich habe es einfach übertrieben und wollte zu viel. Schade, nach den guten Heats war ich mir sicher, dass wir hier vorne mitfahren. Ein großes Lob an Teamchef Robin Landgraf, sowie meinem Mechaniker Aitor Medina und Marco Zug“, sagte Marius abschließen.

Schon in zwei Wochen geht es in der WSK Super Masters Series weiter. Dann gastiert das internationale Championat auf dem Adria Raceway.