21. Oktober 2018, 23:04 | Autor: Fast-Media | Björn Niemann

Packende Rennen in Lonato

Der South Garda Circuit war Schauplatz des WSK Final Cup-Auftakts. Knapp 250 Teilnehmer gingen an den Start und sahen als erste Sieger Alex Powell (Mini), Taylor Barnard (OK Junior), Lorenzo Travisanutto (OK) und Bas Lammers (KZ2). Die deutschen Fahrer sorgten auch für aufregende Momente.

Nach der Saison ist vor dem WSK Final Cup. Zum Abschluss treten internationale Top-Fahrer nochmals gegeneinander an. Die Mini-Serie besteht dabei aus drei Rennen ausschließlich in Italien. Den Anfang machte der 1.200 Meter lange South Garda Circuit in Lonato. Unter den knapp 250 Fahrerinnen und Fahrern waren auch zahlreiche Vertreter aus Deutschland.

Ein Feld von 95 Mini-Fahrern ging in Lonato auf die Reise. Dabei lieferten sich Alex Powell (Energy/TM) und Brando Badoer (Parolin/TM) einen tollen Schlagabtausch. In den Heats wechselten sich die beiden an der Spitze ab und holten jeweils den Sieg in ihrem Pre-Finale. Im Endlauf über zehn Runden hatte dann Powell aus Jamaika die Nase vorne und siegte vor seinem italienischen Kontrahenten. Abgerundet wurde das Siegerpodium durch Irfan Coskun (Parolin/TM). Das deutsche Zepter vertrat Lenny Ried (BirelART/TM). Als 59. zog er in das Pre-Finale ein und verbesserte sich in diesem bis auf Rang 24, verpasste damit aber leider den Einzug in das Finale.

Bei den Junioren wechselte das Bild an der Spitze gleich mehrmals im Verlauf des Wochenendes. Mit einem Sieg im Pre-Finale legte dann der Brite Taylor Barnard (KR/Parilla) den Grundstein für seinen späteren Sieg im Finale. Er führte vom Start weg und stand am Ende verdient auf der obersten Stufe des Siegerpodiums. Als zweiter und dritter sahen Nikita Bedrin (Tony Kart/Vortex) und Kirill Smal (Tony Kart/Vortex) das Ziel.

Aus Deutschland schafften drei Fahrer den Einzug in das Finale. Jakob Bergmeister (Praga/Vortex) beendete sein Pre-Finale als starker Fünfter. Im Finale warf ihn dann eine Zeitstrafe aus den Punkterängen. Ein starkes Debüt auf internationalem Terrain lieferte Fabio Rauer (Praga/Vortex) ab. Der Sieger der ADAC Kart Academy zog bei seinem Debüt in das Finale ein und wurde in diesem beeindruckender 19. Abgeschlossen wurde das Trio durch Daniel Gregor (KR/Parilla), der aber leider vorzeitig ausschied. Bereits nach dem Pre-Finale respektive Heats mussten Joel Mesch (Praga/Vortex) und Jonas Ried (BirelART/TM) vorzeitig aufgeben.

Der amtierende Weltmeister Lorenzo Travisanutto (KR/Parilla) war an diesem Wochenende nicht zu stoppen. Nach Siegen in allen Heats, triumphierte er auch im Pre-Finale und dem anschließenden Finale. Hinter ihm folgten Kas Haverkoort (CRG/TM) und Luigi Coluccio (BirelART/TM).

Stark unterwegs waren auch die deutschen Piloten. Hugo Sasse (KR/Parilla) führte die Riege als Neunter im Finale an. Neben ihm landeten noch vier weitere Schützlinge im Finale. Felix Arnold (KR/Parilla) wurde als 20. vor Alexander Tauscher (KR/Parilla) auf Position 24 abgewinkt. Nur einen Rang hinter dem ADAC Kart Masters-Champion erlebte Nico Hantke (Tony Kart/Parilla) als 25. ein beeindruckendes Senioren-Debüt. Ebenfalls im Finale dabei war Levi O´Dey (Parilla/Vortex) und beendete diese auf Platz 29. Leider nicht die Qualifikation schafften Tim Tramnitz (Praga/Vortex) und Moritz Horn (KR/Parilla).

Bas Lammers (Sodi/TM) hatte die Geschehnisse bei den Schaltkarts fest im Griff. Allein zum Ende des Finals strauchelte seine Führung etwas. Doch der Niederländer hielt das Tony Kart-Duo Simo Puhakka und Marco Ardigo in Schach und siegte.

Nach dem Auftakt geht es nun am 11. November im WSK Final Cup weiter. Dann gastiert die Rennserie im italienischen Castelletto.

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