3. April 2016, 22:35 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Im italienischen La Conca ging die WSK Super Masters Series am vergangenen Wochenende in die dritte Runde. 194 Piloten gingen auf die Reise und sorgten für erste Vorentscheidungen im Titelkampf. Für die deutschen Schützlinge lief nicht alles nach Plan.

Für die Teilnehmer der WSK Super Masters Series kehrt keine Ruhe ein. In den vergangenen vier Wochen standen gleich drei Meisterschaftsläufe auf dem Programm. Nach dem Saisonauftakt in Castelletto und dem zweiten Durchgang in Sarno, ging es nun in La Conca um die nächsten Meisterschaftspunkte. Mit 194 Fahrerinnen und Fahrer waren die fünf ausgeschriebenen Klassen Mini, OK Junior, OK, KZ und KZ2 gut gefüllt.

Bei den Jüngsten in der Mini-Klasse baute Sarno-Sieger Gabriele Mini seine Spitzenposition aus. Im Zeittraining noch auf Rang zwei, eroberte der Italiener die Führung und siegte auch im Pre-Finale. Im Endlauf verlor er jedoch zwei Positionen und war am Ende hinter Evann Mallet (Gamoto SNC) und Michael Barbaro Paparo (Formula K Junior Team) Dritter. In das Finale geht Mini nun mit einem Vorsprung von 30 Punkten auf seinen direkten Verfolger. Der einzige Deutsche Jakob Bergmeister (DR srl) ging im Pre-Finale leider nicht an den Start und verpasste damit den Einzug in das Finale.

Eine klares Wochenende erlebte Noah Watt (Baby Race srl) bei den OK Junioren. Der junge Däne siegte im Zeittraining, allen Heats und auch in beiden Finals. Im Gesamtklassement verbesserte er sich damit auf den zweiten Platz und hat vor dem Finale in Adria nur zwölf Punkte Rückstand auf Sami Taoufik (Ricky Flynn Motorsport). Der FA Kart-Fahrer folgte in Castelletto als Zweiter vor Ulysse de Pauw (BirelART Racing). Niklas Krütten (Ricky Flynn Motorsport) und Marius Zug (rl-competion.com) stellten sich als einzige Deutsche dem 56 Mann starken Teilnehmerfeld. Nach dem Pre-Finale lag Krütten auf einem starken sechsten Rang, doch ein Unfall im Finale sorgte für ein vorzeitiges Aus. Marius Zug zeigte im Pre-Finale eine gute Aufholjagd, schaffte als 20. aber nicht die Qualifikation.

Nach einem durchwachsenen Saisonauftakt präsentierte sich Logan Sargeant (Ricky Flynn Motorsport) an diesem Wochenende in seinem Element. Bereits im Zeittraining hatte er die Nase vorne und gab seinen Spitzenplatz bis zum Finale nicht mehr aus der Hand. Mit einem beeindruckenden Doppelsieg arbeitete sich der US-Amerikaner in der Gesamtwertung bis auf Position zwei nach vorne und hat nur noch sechs Punkte Rückstand auf den Führenden Pedro Hiltbrand (CRG SPA). In La Conca reichte es für den Spanier zu Rang vier. Die Plätze auf dem Siegerpodium nahmen Tom Joyner (CRG SPA) und Clement Novalak (Tony Kart Racing Team) ein. Der Deutsche David Brinkmann (KSM Schumacher Racing Team) beendete seine Rennen als 13. und 16.

Marco Ardigo (Tony Kart Racing Team) knüpfte an seinen Erfolg aus Sarno an. Als Vierter im Qualifying startete er in das Rennwochenende und siegte in beiden Vorläufen. In den Finals ließ er seinen Kontrahenten keine Chance und baute sein Polster in der Meisterschaft auf 77 Punkte aus. Platz zwei in La Conca holte sich Jordan Lennox-Lemb (BirelART Racing) vor Benjamin Hanley (Crocpromotion). In der KZ2-Wertung ging der Siegerpokal wie schon in Sarno an Leonardo Lorandi (Baby Race SRL) vor Giacomo Pollini (Renda Motorsport) und Luigi Musio.

Nun legt die WSK Super Masters Series eine kleine Pause ein. Vom 19.-22. Mai geht es auf dem Adria Raceway weiter.

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