Unfreiwilliges Aus für Niklas Krütten in La Conca

13. April 2015, 19:01 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann
Unfreiwilliges Aus für Niklas Krütten in La Conca

Die WSK Super Masters Series war am vergangenen Wochenende zum dritten Meisterschaftslauf im süditalienischen La Conca zu Gast. Bei anspruchsvollen Streckenbedingungen zeigte KF-Junior-Rookie Niklas Krütten eine positive Lernkurve, wurde aber durch einen Unfall am Finaleinzug gehindert.

Bei bestem Frühlingswetter und Temperaturen an der 20 Gradmarke rollten 70 internationale KF Junioren beim dritten Durchgang der WSK Super Masters Series an den Start. Schon während der freien Trainings wurde deutlich, dass es keine einfache Veranstaltung für den Nachwuchspiloten wird. „Solche Gripverhältnisse habe ich bisher in Deutschand noch nie erlebt“, erklärte Niklas und fuhr fort „wenn man einmal falsch einlenkt, klebt man quasi auf der Strecke fest. Wir müssen dafür ein für mich passendes Setup finden.“

Im Zeittraining reichte es dann auch nur zum 54. Startplatz. Aus dem Verfolgerfeld hatte es der zwölfjährige Tony Kart-Pilot schwer nach vorne zu fahren. Andauernde Positionskämpfe bremsten ihn mehrmals ein. Unterkriegen ließ Niklas sich aber nicht, arbeitete weiter am Setup seines Karts und war zum dritten Heat bei den Rundenzeiten auf Augenhöhe mit seinen Kontrahenten. Durch zahlreiche Kollisionen kam er in der Endabrechnung nach den Vorläufen jedoch nicht über Rang 55 hinaus.

„Die vier Rennen waren schon verdammt anstrengend. Meine Gegner haben deutlich mehr Erfahrung mit diesen Bedingungen. Wir haben nun aber ein Setup gefunden, welches ich kräftemäßig umsetzen kann und dabei noch schnell ist“, sagte Niklas am Samstagabend.

Die schwierigste Aufgabe wartete im Pre-Finale, aus Startposition 28 galt es elf Plätze zum Einzug in das Finale aufzuholen. Niklas war im Vorhinein hochmotiviert und zeigte im vorangegangenen Warm-Up nochmals seine Möglichkeiten. Doch das Rennen war jedoch schneller beendet als erhofft. Direkt nach dem Start wurde er von einem Gegner abgeräumt und fand sich im Aus wieder. Entsprechend groß war die Enttäuschung: „Was soll ich sagen. Wie schon in Castelletto schalten manche Fahrer offensichtlich den Kopf aus und räumen andere ohne Skrupel ab. So etwas ist sehr schade und verzerrt das Endergebnis. Abgesehen davon habe ich aber viel gelernt und mein Team hat einen tollen Job gemacht.“

Am kommenden Wochenende reist der Forza Racing-Schützling nach England und startet dort ein Programm bei seinen Fitnesspartner ProPerformance. Eine Woche später geht er dann beim Finale der WSK Super Masters Series in Sarno am Start.

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