2. Februar 2020, 19:06 | Autor: Fast-Media | Björn Niemann

231 Fahrerinnen und Fahrer erlebten packenden Auftakt

Auf dem Adria Raceway startete am vergangenen Wochenende die WSK Super Masters Series in die neue Saison. 231 Teilnehmer gingen auf der Rennstrecke in Italien auf die Reise. Die deutschen Fahrer lieferten eine gute Vorstellung ab, hatten am Ende aber das Glück nicht auf ihrer Seite.

Eine Woche nach dem WSK Champions Cup ging es auf dem Adria Raceway erneut rund. Diesmal fand der erste Lauf der WSK Super Masters Series statt. Die drei Klassen Mini, OK Junior und OK waren hochkarätig besetzt. Alle großen renommierten Hersteller und Teams rollten an den Start.

Das Feld der Mini war mit 85 Youngstern voll besetzt. Eine tolle Aufholjagd während er Heats zeigte der Russe German Foteev (Energy Corse). Nach dem Qualifying 17. kämpfe er sich in den Vorläufen an die Spitze des Feldes. Dabei profitierte er auch vom Pech seines Teamkollegen Dmitry Matveev (Energy Corse). Der Polesetter verlor durch einen Ausfall im letzten Vorlauf seine Führung und war nur noch 14. Im großen Finale bestimmten aber drei andere Fahrer das Bild an der Spitze. Der Sieg ging an den Russen Gerasim Skulanov (FORMULA K SERAFINI a.s.d.) vor seinem Landsmann Anatoly Khavalkin (Parolin Racing Kart) und dem Franzosen Jimmy Helias (Tony Kart Racing Team).

Mit 75 Junioren war das Feld der OK Junior nicht minder stark besetzt. An der Spitze bestimmten wieder zwei Kart Republic-Werksfahrer das Bild. Brando Badoer (KR Motorsport) fuhr im Zeittraining auf die Pole-Position überließ aber in den Heats seinen Platz an den Briten Arvid Lindblad (KR Motorsport). In den Finals meldete sich dann der dritte KR-Pilot zu Wort. Alfio Andrea Spina (KR Motorsport) gewann sowohl das Pre-Finale als auch Finale. Komplettiert wurde das Siegerpodium durch Ugo Ugochukwu (Ricky Flynn Motorsport) und Christian Ho (Sauber Karting Team). Akshay Bohra aus dem TB Racing Team gehörte das gesamte Wochenende zu den Spitzenfahrern und sah im Finale das Ziel als Achter. Doch eine Spoilerstrafe warf ihn am Ende auf Rang 22 zurück.

Leider schaffte kein deutscher Junior den Einzug in das Finale. Maxim Rehm (Tony Kart Racing Team) und Paul Ducoffre (Kartshop Ampfing – SFR) waren auf dem besten Weg zur Qualifikation. Doch ein Ausfall respektive Zeitstrafe warf das Duo im Pre-Finale zurück. Im Finale B lieferten beide dann eine tolle Aufholjagd ab. Rehm unterstrich die Performance des Wochenendes mit der schnellsten Rennrunde und fuhr vom Ende des Feldes auf Platz zehn nach vorne. Ducoffre verbesserte sich um 13 Positionen auf Rang sieben. Der dritte Deutsche Tizian Heincke (Kartshop Ampfing – SFR) verpasste nach den Heats die Qualifikation.

Energy Kart-Pilot Kirill Smal ging als Führender der OK-Klasse in den Finalsonntag. Wie bereits bei den Mini und OK Junior wandelte sich in den Finals das Bild. Sieger der Pre-Finals wurden James Wharton (Parolin Racing Kart) und Joe Turney (Tony Kart Racing Team). Im Anschluss erlebten die Zuschauer ein spannendes Finale. Bis zum Ende lieferten sich die Fahrer einen harten Fight an der Spitze. Mit einem hauchdünnen Vorsprung überquerte Pedro Hiltbrand (Tony Kart Racing Team) vor Taylor Barnad (Rosberg Racing Academy) und Dilano Vant Hoff (Forza Racing) den Zielstrich als Sieger. Die ersten drei trennten im Ziel weniger als eine halbe Sekunde. Der einzige deutsche Finalist Jakob Bergmeister (KSM Offical Racing Team) schied bereits nach einer Runde aus. Gar nicht im Finale dabei waren Hugo Sasse (Parolin Racing Kart), Nico Hantke (KSM Offical Racing Team), Chris Rosenkranz (KSM Offical Racing Team) sowie Sandro und Juliano Holzem (beide Kartshop Ampfing – SFR).

Vom 20.-23. Februar geht es in der WSK Super Masters Series weiter. Dann gastiert die internationale Rennserie auf dem South Garda Circuit in Lonato.

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