Starker Einstand für Henri Möhring in der OK-N Junior
Top-Fünf-Speed bei Debüt in der WSK Euro Series
Mit einem beeindruckenden Debüt in der OK-N Junior-Klasse ist Henri Möhring in die WSK Euro Series gestartet. Auf dem Leopard Circuit in Viterbo traf der Nachwuchspilot auf ein hochkarätiges Feld mit über 250 Fahrern aus 52 Nationen und zeigte bei wechselhaften Bedingungen sofort, dass mit ihm zu rechnen ist.
Für den Förderfahrer des ADAC Hessen-Thüringen e.V. und Kaderpilot des Motorsport Team Germany war es das erste internationale Rennen in der neuen Kategorie. Die Vorbereitung verlief nicht ganz optimal: Nur wenige Testtage standen zur Verfügung, technische Probleme bremsten zusätzliche Trainingskilometer aus. Umso beeindruckender fiel der Auftakt aus.
Bereits im ersten Training sorgte Henri für ein Ausrufezeichen. „Ich habe davor die ganze Zeit überlegt, wo wir stehen werden. Und als ich auf die Zeiten geschaut habe und in den Top-Fünf war, wusste ich: Das fühlt sich richtig gut an“, berichtet der Elfjährige.
Das Qualifying fand unter schwierigen Regenbedingungen statt – trotz Verkehr auf der Strecke fuhr Henri in seiner Gruppe auf Rang vier und belegte im Gesamtklassement Platz sieben. In den darauffolgenden Heats bestätigte er seine Pace eindrucksvoll. Im ersten Lauf war er schnellste Fahrer auf der Strecke und fuhr als Zweiter ins Ziel. Auch auf trockener Strecke mischte er konstant in der Spitzengruppe mit und beendete den zweiten Heat auf Platz drei. Lediglich im letzten Heat hatte er mit Motorenproblemen zu kämpfen und wurde an Position zwei liegend bis auf Platz neun durchgereicht. Im Zwischenklassement bedeuteten diese Ergebnisse Rang sieben.
Am Finaltag wurde das Wochenende erneut zur Lotterie: wechselnde Bedingungen, abtrocknender Asphalt und strategische Entscheidungen beim Luftdruck machten das Setup zur Herausforderung. Im Pre-Finale kämpfte sich Henri trotz schwieriger Abstimmung auf Rang vier vor. Seine Präsenz in der neuen Klasse zeigte der Dörr Motorsport-Youngster im großen Finale. Von Startplatz vier aus erwischte er einen starken Beginn und etablierte sich sofort in der Spitzengruppe. Beim Fallen der Zielflagge kam er als Fünfter ins Ziel, verlor am Ende durch eine Spoilerstrafe jedoch noch zwei Positionen.
„Es hat riesig Spaß gemacht. Ich konnte im Regen und im Trockenen vorne mitgehen. Leider haben zwei Fahrer während des Starts zum Finale absichtlich stark gebremst, wodurch mein Spoiler ausgelöst hat. Das war natürlich ärgerlich. Jetzt gehe ich mit noch mehr Motivation ins nächste Rennen der WSK Super Masters Series, vielleicht klappt es dort mit einem Pokal“, blickt Henri kämpferisch nach vorne. Bereits am kommenden Wochenende geht es in Viterbo mit der WSK Super Masters Series weiter.









