22. Mai 2016, 20:39 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Finale auf dem Adria Raceway

Auf dem Adria Raceway in Italien fand am vergangenen Wochenende das Finale der WSK Super Masters Series statt. Mit 198 Teilnehmern waren die Felder zum Finale noch einmal stark besetzt. Als neue Meister wurden Marco Ardigò (KZ), Leonardo Lorandi (KZ2), Lorenzo Travisanutto (OK), Sami Taoufik (OK Junior) and Michael Paparo (60 Mini) geehrt.

Nach Castelletto, Sarno und La Conca reiste die WSK Super Masters Series weiter auf den 1.302 Meter langen Adria Raceway. 198 Fahrerinnen und Fahrer rollten in den fünf ausgeschrieben Klassen an den Start und machten es im Titelkampf noch einmal spannend.

Bei den Jüngsten in der MINI60 drehte Michael Barbaro Paparo (Formula K Junior Team) noch einmal das Klassement. Als Gesamtzweiter reiste der Italiener zum Finale und präsentierte sich in Top-Form. Nach den Heats lag er auf einem aussichtsreichen dritten Rang und legte mit einem Sieg im Pre-Finale den Grundstein zum Erfolg. Im Finale entbrannte zu Beginn ein packender Kampf an der Spitze, letztlich setzte sich Paparo durch und siegt vor dem Spanier Jose Antonio Gomez (Gamoto Snc) und  seinem Landsmann Luigi Coluccio (Real Karting). Pech hatte der bis dato Gesamtleader Gabriele Mini, bereits in den Heats schaffte er es nicht den Anschluss an die Spitze herzustellen und verlor dadurch den fast sicheren Titel.

Der Brasilianer Caio Collet (BirelART Racing) hatte bei den OK Junioren die Geschehnisse fest im Griff. Im Qualifying holte noch der Norweger Dennis Hauger (CRG SPA) die Bestzeit, hatte in den späteren Heats der Leistung von Collet aber nichts entgegen zusetzen. Mit drei Siegen holte er die Führung im Zwischenklassement und siegte am Ende auch im Pre-Finale und Finale. Als Zweiter reihte sich Hauger vor Sami Taoufik (Ricky Flynn Motorsport) ein. Der Marokkaner, unterstützt durch den deutschen Mechaniker Jochen Schädler, holte sich damit die Meisterschaft. Als einziger Deutscher ging Niklas Krütten (Ricky Flynn Motorsport) an den Start und belegte nach den Vorläufen Position 27. Im Pre-Finale hatte er dann großes Pech, durch einen Ausfall verpasste er den Finaleinzug.

Karol Basz (Kosmic Kart) machte es bei den OK noch einmal spannend. Der Pole war Schnellster im Zeittraining und hielt mit der Führung nach den Heats seine Titelchancen offen. Auch in den Finals war der amtierende Kartweltmeister nicht zu stoppen und feierte einen Doppelsieg. In der Endabrechnung fehlten ihm aber sechs Punkte. Lorenzo Travisanutto (Ward Racing) fuhr zwei solide Finalrennen und kassierte als Vierter und Dritter fleißig Meisterschaftspunkte. Wieder stark unterwegs war die schnelle Spanierin Marta Garcia (Evokart), als Zweite hing sie Basz dicht im Nacken. Die beiden deutschen Starter David Brinkmann und Felix Arnold (beide KSM Schumacher Racing Team) beendete das Finale als 19. und 20.

Nichts anbrennen ließ Marco Ardigo (Tony Kart Racing Team) bei den Schaltkarts. Der Italiener reiste als Gesamtleader nach Adria und gab die Führung im Verlaufe der beiden Renntage nicht aus der Hand – mit maximaler Punkteausbeute stand dem Titelgewinn nichts mehr im Weg. Als Zweiter im Finale reihte sich Davidé Fore (Gold Kart) vor Jeremy Iglesias (Sodi Kart Racing Team) ein. Ein starkes Finale zeigte auch der einzige deutsche Fahrer Alexander Schmitz (KSW BirelART Austria). Bei seinem ersten internationalen BirelART-Einsatz kämpfte er sich von Startposition 30 auf Rang 17 nach vorne. Gemeinsam mit der KZ starteten auch die Fahrer aus der KZ2-Wertung, hier entschied der Italiener Leonardo Lorandi (Baby Race) die Meisterschaft für sich.

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