23. Februar 2021, 9:15 | Autor: Fast-Media | Björn Niemann

Starke Vorstellung beim WSK Champions Cup in Adria

Am vergangenen Wochenende startete Maxim Rehm aus Blaubeuren in die neue Saison und lieferte auf Anhieb eine starke Vorstellung ab. Im internationalen Feld der Junioren gehörte er zu den besten Fahrern und verlor am Ende nur durch viel Pech den verdienten Einzug in das Finale.

Endlich ging es für die deutsche Nachwuchshoffnung Maxim Rehm wieder auf die Rennstrecke. Als einer von 101 Junioren rollte er auf dem Adria Raceway in Italien an den Start. Schon vor dem Beginn zeigte sich der 13-jährige bester Laune: „Ich freue mich, dass es nun endlich wieder los geht. Soweit es möglich war, haben wir die vergangenen Wochen für Trainings genutzt. In meinem neuen Team Ricky Flynn Motorsport fühle ich mich sehr wohl und bin zuversichtlich für den weiteren Saisonverlauf.“

Sein gutes Gefühl münzte er dann auch direkt im Zeittraining in ein starkes Resultat um. Maxim holte sich in dem Feld mit den weltbesten Kartfahrern die Pole-Position – großer Jubel bei ihm und seinem Team. „Wow, damit hatte ich nicht gerechnet. Es hat einfach alles gepasst“, strahlte er im Ziel.

Das dieses Ergebnis keine Eintagsfliege war zeigte Maxim dann in den späteren Vorläufen. Gleich drei von fünf Durchgängen entschied er für sich, musste aber auch in einem Lauf einen Ausfall verzeichnen und rutschte dadurch im Zwischenranking auf Rang zwölf ab. Für den jungen Baden-Württemberger aber kein Grund zur Sorge.

Im Pre-Finale am Sonntagmorgen attackierte er direkt und war wieder im Spitzenfeld unterwegs. Doch mit wachsender Renndistanz bauten seine Reifen ab. Maxim fiel etwas zurück, sah aber als sicherer Achter die Zielflagge. Im Anschluss dann der Rückschlag, in seinen zahlreichen Positionskämpfen hatte er sich eine Spoilerstrafe eingefangen und rutschte bis auf Platz 20 ab – der Einzug in das Finale war damit geplatzt.

„Das war sehr tragisch und hat mich geärgert. Ich gehörte zu den Schnellsten und jetzt nicht im Finale zu stehen, ist natürlich nicht zufriedenstellend. Wenn man das außer Acht lässt, können wir aber zufrieden sein. Das Team hat einen super Job gemacht und mir konkurrenzfähiges Material zur Verfügung gestellt, ich habe es dann auch geschafft meine Leistung auf der Strecke umzusetzen“, zog Maxim sein Fazit.

Schon in wenigen Tagen steht er wieder auf der Rennstrecke in Italien am Start, dann findet dort der Auftakt der WSK Super Masters Series statt. Nach der Vorstellung vom vergangenen Wochenende, zählt Maxim nun zum engeren Favoritenkreis.