Henri Möhring schließt WSK in den Top-Ten ab
Top-Drei-Ergebnis im Pre-Finale unterstreicht Speed im internationalen Feld
Mit dem großen Saisonfinale der WSK Super Master Series auf dem Franciacorta Karting Track fand eine intensive internationale WSK-Saison ihren Abschluss. Über 400 Fahrer aus rund 60 Nationen kämpften auf der 1.300 Meter langen Strecke nahe Mailand um die letzten Punkte – mittendrin: Henri Möhring, der erneut seine starke Entwicklung in der OK-N Junior-Klasse unter Beweis stellte.
Der Förderpilot des ADAC Hessen-Thüringen e.V., Mitglied des Motorsport Team Germany und Fahrer von Dörr Motorsport startete mit solider Ausgangslage ins Wochenende. Im Qualifying sicherte sich Henri Rang 17 und legte damit den Grundstein für eine weitere Aufholjagd im hochkarätigen Feld. Durch eine unglückliche Positionierung im Feld musste er seine schnellste Runde ohne den so wichtigen Windschatten setzen.
In den Heats zeigte der Nachwuchsfahrer einmal mehr seine Rennstärke: Mit konstant schnellen Zeiten und starken Zweikämpfen arbeitete er sich von Startposition neun direkt im ersten Durchgang bis auf Rang vier nach vorne. Den zweiten Heat beendete er auf Platz fünf. Jedoch bremste ihn eine nachträgliche 5 Sekunden Strafe aus und warf ihn auf Platz zehn zurück. Im dritten Heat wurde er auf Position 5 liegend von einem Konkurrenten unsanft von der Strecke geschoben und konnte noch Platz vierzehn ins Ziel retten. Damit verbesserte sich Henri im Zwischenranking auf Position 15.
Am Sonntag präsentierte sich der junge Hesse dann in Bestform. Bereits im Warm-up bestätigte er mit Rang zwei seine starke Pace, ehe er im Pre-Finale als Dritter ein starkes Ausrufezeichen setzte und sich damit eine vielversprechende Ausgangsposition für das Finale sicherte.
Von Startplatz zwölf aus erwischte Henri einen starken Beginn in das entscheidende Rennen und arbeitete sich bereits in den ersten Runden bis auf Rang acht nach vorne. Doch dann der Rückschlag: In einem engen Positionskampf wurde er unverschuldet von der Strecke gedrängt und durch die Wiese geschickt. Die Chance auf ein Top-Ergebnis war damit dahin. Trotz dieses Zwischenfalls gab Henri nicht auf und kämpfte sich zurück ins Rennen. Am Ende überquerte er die Ziellinie auf Rang 17 – ein Resultat, das den tatsächlichen Speed am Finaltag nicht widerspiegelt.
„Das Wochenende hat wieder gezeigt, dass wir vorne mitfahren können. Das Pre-Finale mit Rang drei war richtig stark. Im Finale hatten wir dann leider Pech, aber solche Situationen gehören im Motorsport dazu. Ich nehme viel Positives aus der WSK-Saison mit und freue mich auf die nächsten Herausforderungen“, resümierte Henri.
Besonders bemerkenswert: Obwohl er die ersten zwei Rennwochenenden nicht bestritten hatte, schloss er das Championat als Siebter ab. Nun richtet sich der Blick des Youngsters auf die WSK Euro Series und die deutschen Championate. In vier Wochen fällt in der Arena E in Mülsen der Startschuss.


