Henri Möhring kämpft sich in Lonato bis in die Top-Fünf

Sensationelle Aufholjagden in den Heats mit zwei schnellsten Rennrunden

9. März 2026, 19:29
Autor: Fast-Media | Björn Niemann | Bilderquelle: sportinphoto
Henri Möhring kämpft sich in Lonato bis in die Top-Fünf

Beim vierten Lauf der WSK Super Master Series auf der traditionsreichen Strecke von South Garda Karting in Lonato zeigte Henri Möhring erneut eine beeindruckende Vorstellung. Auf dem 1.200 Meter langen Kurs traf der Nachwuchspilot auf ein internationales Topfeld mit insgesamt 375 Fahrern aus 60 Nationen. Trotz schwieriger Ausgangslage im Qualifying kämpfte sich der Förderpilot des ADAC Hessen-Thüringen e.V. und Mitglied des Motorsport Team Germany eindrucksvoll nach vorne und wurde im Finale starker Fünfter.

Für Henri war es das dritte Rennen in der OK-N Junior-Kategorie. Nach mehreren Testtagen auf der Strecke reiste der Fahrer von Dörr Motorsport mit viel Selbstvertrauen nach Italien. In den freien Trainings bestätigte er diese Erwartungen und mischte konstant im Spitzenfeld mit.

Das Qualifying verlief jedoch nicht ideal: Am Ende stand nur Rang 24 zu Buche – eine Ausgangsposition, die Aufholarbeit für die Heats bedeutete. Doch genau dort zeigte Henri seine Stärke. Im ersten Heat startete er von Position zwölf und kämpfte sich bis auf Rang sechs nach vorne – inklusive der schnellsten Rennrunde. Am Samstagmorgen folgte die nächste starke Aufholjagd: Wieder von Platz zwölf gestartet, fuhr er bis auf Rang vier nach vorne. Doch durch eine Dreisekundenstrafe wurde er als Siebter gewertet. Im dritten Heat legte er noch einmal nach und verbesserte sich um sieben Positionen auf Rang fünf und verbuchte erneut die schnellste Rennrunde für sich.

Mit diesen starken Leistungen machte Henri insgesamt 18 Positionen gut und schloss die Heats als Gesamtsechster ab, eine beeindruckende Aufholserie im hochkarätigen Feld der OK-N Junior-Klasse. Ein kleiner Rückschlag folgte jedoch im Pre-Finale: Eine defekte Membrane kostete Motorleistung und verhinderte eine Attacke auf die Spitzenplätze. Trotzdem rettete sich Henri auf Rang fünf ins Ziel und ging somit von Position sieben aus ins Finale.

Auch dort kämpfte er mit leichten Motorproblemen, ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen. In einem engen Rennen blieb er konstant im Windschatten der Spitzengruppe und überquerte schließlich als Fünfter die Ziellinie. „Nach dem Qualifying war es natürlich schwierig, aber die Heats waren richtig stark. Ich konnte jedes Rennen viele Plätze gutmachen und zweimal die schnellste Runde fahren. Im Finale wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen, aber ich bin trotzdem sehr zufrieden mit dem Wochenende. Ein Platz auf dem Podium wäre realistisch gewesen“, fasste Henri sein Rennen zusammen.

In der Meisterschaft liegt Henri Möhring damit aktuell auf Rang elf und das, obwohl er die ersten beiden Saisonläufe nicht bestritten hat. Mit Blick auf das große Finale der WSK Super Master Series im italienischen Franciacorta ist das Ziel klar: das Finalwochenende mit einem Podestplatz zu beenden.