Deutscher Finalsieg beim WSK-Finale in Franciacorta

Luke Kornder triumphiert in der OK-Klasse

24. März 2026, 7:42
Autor: Fast-Media | Björn Niemann | Bilderquelle: sportinphoto
Deutscher Finalsieg beim WSK-Finale in Franciacorta

Mit einem hochklassigen Finale endete die Saison der WSK Super Master Series auf dem Franciacorta Karting Track. Über 400 Fahrer aus rund 60 Nationen sorgten beim fünften und entscheidenden Lauf für ein würdiges Saisonfinale. In allen Kategorien fielen die Titelentscheidungen und mit Luke Kornder setzte ein deutscher Fahrer das sportliche Highlight des Wochenendes.

KZ2: Van Walstijn siegt im Finale – Orlov krönt sich zum Champion

In der Schaltkart-Königsklasse begann das Wochenende mit Max Orlov an der Spitze. Der spätere Champion setzte im Zeittraining die Bestmarke, musste in den Heats jedoch einen Rückschlag hinnehmen und fiel im Zwischenklassement zurück. Stattdessen übernahm Cristian Bertuca nach konstant starken Vorläufen die Führung.

In den Prefinals meldete sich Orlov eindrucksvoll zurück und gewann sein Rennen, während Bertuca das zweite für sich entschied. Im Finale erwischte jedoch Senna Van Walstijn den besten Start, setzte sich früh an die Spitze und kontrollierte das Rennen souverän bis ins Ziel. Hinter ihm komplettierten Emilien Denner und Jean Nomblot das Podium. Orlov kämpfte sich auf Rang vier nach vorne und sicherte sich damit verdient den Titel.

Aus deutscher Sicht zeigte Maximilian Schleimer eine starke Vorstellung und belegte nach soliden Prefinals Rang zwölf im Finale. Rookie Oliver Städler überzeugte ebenfalls mit Platz 24. Manuel Kastl, Jayden Gushiken, Jesse Kirkby und Eric Wess verpassten den Einzug in die Finalphase.

OK: Luke Kornder dominiert – deutscher Sieg als Höhepunkt des Wochenendes

In der OK-Klasse war Dean Hoogendoorn der schnellste Mann im Qualifying, doch bereits in den Heats deutete sich an, dass Luke Kornder zu den entscheidenden Protagonisten gehören würde. Der Deutsche präsentierte sich konstant an der Spitze und übernahm nach den Vorläufen die Führung im Gesamtklassement.

Mit einem souveränen Sieg im Prefinale-A unterstrich Kornder seine Ambitionen. Im Finale ließ er anschließend nichts anbrennen: Von Beginn an kontrollierte er das Geschehen, setzte sich an die Spitze und fuhr ungefährdet seinem ersten WSK-Sieg entgegen. Hinter ihm lieferten sich Qarrar Firhand und Michael McGaughy ein enges Duell um Platz zwei, das der Indonesier für sich entschied. Lev Krutogolov genügte Rang vier, um sich den Meistertitel zu sichern.

Neben Kornder schaffte auch Armin Kara Osman den Sprung ins Finale und belegte nach einem soliden Rennen Rang 23. Lias Ebersdobler verpasste hingegen die Finalqualifikation.

OK Junior: Dramatisches Finale – Titel für Pizzonia

In der OK Junior-Kategorie setzte Lorenzo Di Pietrantonio bereits im Qualifying ein Ausrufezeichen und sicherte sich die Pole-Position. In den Heats entwickelte sich ein offenes Bild, in dem mehrere Fahrer Siege einfuhren und sich im Spitzenfeld festsetzten.

Nach den Prefinalsiegen von Matvei Dergunov und Oskari Walle entwickelte sich im Finale ein packender Zweikampf an der Spitze. Di Pietrantonio behauptete sich schließlich in einem intensiven Rennen und feierte den Sieg. Will Green folgte hauchdünn dahinter auf Platz zwei, Albert Tamm komplettierte das Podium. Für Antonio Pizzonia reichte es trotz Positionsverlusten im Finale zum Titelgewinn.

Max Felde zeigte ein starkes Wochenende und startete nach einem überzeugenden Prefinale von Rang neun ins Finale. Dort wurde er jedoch kurz vor Rennende durch einen Ausfall zurückgeworfen und nur als 29. gewertet. Tiberius Müller verpasste den Finaleinzug.

MINI U10: Burgess sichert Titel – Bernhard im Finale

Bei den jüngsten Fahrern setzte Leo Simone im Qualifying die Bestzeit, ehe sich in den Heats vor allem Zayne Burgess in Szene setzte und mehrere Siege einfuhr.

Nach den Prefinalsiegen von Blake Hsueh und Sasha Miras Y Munoz kam es im Finale zum direkten Duell zwischen Burgess und Miras. Der Franzose setzte sich schließlich durch und gewann das Rennen, während Burgess mit Platz zwei den Titel perfekt machte. Oliver Weytjens komplettierte die Top-Drei. Ben Bernhard vertrat die deutschen Farben im Finale und belegte Rang 28.

MINI Gr.3: El Gahoudi gewinnt – Pace holt sich den Titel

In der MINI Gr.3-Klasse sicherte sich Phawin Warakitsupachok die Pole-Position, während sich in den Heats vor allem Filippo Frigerio als dominanter Fahrer präsentierte.

Nach den Prefinalsiegen von Nahyl El Gahoudi und Daniel Ferguson setzte sich im Finale El Gahoudi durch. Zane Pace belegte Rang zwei, was ihm gleichzeitig zum Gewinn der Meisterschaft reichte. Theo Steindal komplettierte das Podium. Devin Titz zeigte im Finale eine starke Aufholjagd und verbesserte sich um neun Positionen auf Rang 17. Bastian Kleiner verpasste den Einzug in die Finalphase.

OK-N Junior: D’Ascoli siegt – starke Gesamtleistung der Deutschen

In der OK-N Junior-Kategorie war Elton Hedfors der schnellste Fahrer im Zeittraining. Doch in den Heats setzte sich Luigi D’Ascoli mit mehreren Siegen an die Spitze und ging als Favorit in die entscheidende Phase. Die Prefinals gingen an Niccolò Perico und Hedfors, bevor im Finale D’Ascoli das Rennen für sich entschied. Hinter ihm folgten Gioele Carrer und Patrick Kristiansen. Perico genügte Rang fünf, um den Titel souverän einzufahren.

Aus deutscher Sicht überzeugten vor allem Henri Möhring und Sebastian Riedel, die sich nach starken Prefinals die Startplätze elf und zwölf sicherten. Im Finale schied Riedel jedoch aus, während Möhring ein intensives Rennen auf Rang 17 beendete. In der Gesamtwertung belegten beide dennoch starke Positionen in den Top Ten. Emilia Urlas, Patrick Ray Reinhardt und Sebastian Brandt verpassten den Finaleinzug.