Champions der WSK Euro Series stehen fest

Deutscher Maxim Rehm mit großem Pech

27. Juni 2021, 20:43 | Autor: Fast-Media | Björn Niemann
Champions der WSK Euro Series stehen fest

Die internationale Top-Strecke in Sarno war am vergangenen Wochenende Schauplatz des Finales in der WSK Euro Series. Die Titel holten sich Christian Costoya (Mini), Harley Keeble (OK Junior), Arvid Lindblad (OK) und Riccardo Longhi (KZ2). Der Deutsche Maxim Rehm schloss das Championat als Sechster ab.

Nach Rennen in Lonato und Adria, ging es für 227 Fahrer*innen aus 50 Nationen zum Finale der WSK Euro Series nach Sarno. Vor den Toren der italienischen Metropole Neapel fanden bei hochsommerlichen Temperaturen die Finalrennen statt.

Bei den Jüngsten in der Mini-Klasse hatte der Russe Vladimir Ivannikov (EKS/TM) die Geschehnisse fest im Griff. Nach dem Pre-Finale siegte er auch im Finale. Platz zwei holte sich Christian Costoca (Parolin/TM), der Spanier machte damit im Titelkampf alles klar und durfte am Abend die Meistertrophäe in Empfang nehmen. Lokalmatador Iacopo Martinese (Parolin/TM) schloss als Dritter das Siegerpodium des Finales ab.

Alex Powell (KR/IAME) erlebte einen perfekten Sonntag und feierte im Saisonverlauf seinen ersten Doppelsieg. Damit katapultierte sich der junge Jamaikaner noch auf Platz zwei im Gesamtklassement nach vorne. Nur drei Punkte fehlten Powell auf den neuen Champion Harley Keeble (Tony Kart/Vortex). Im heutigen Rennen spielte der Brite aber keine große Rolle. Platz zwei und drei im Finale gingen an Oleksandr Bondarev (Tony Kart/TM) aus der Ukraine und den US-Amerikaner Kai Sorensen (Exprit/TM). Großes Pech hatte der Deutsche Maxim Rehm (Kosmic/Vortex). Als Vierter startete er in das Finale, doch während einer Startkollision wurde sein Kart so stark beschädigt, dass er nach dem Re-Start des Rennens keine Chance mehr hatte an der Spitze mitzufahren und letztlich aufgeben musste.

Eine perfekte Saison erlebte Arvid Lindblad (KR/IAME) in der OK-Klasse. Der Rookie gewann alle drei Finalrennen der WSK Euro Series und setzte sich im Endklassement um fast 200 Punkte von seinen Verfolgern ab. Platz zwei holte sich Nikola Tsolov (KR/IAME) aus Bulgarien gefolgt vom Engländer Joseph Turney (Tony Kart/Vortex). Die beiden Deutschen Juliano und Sandro Holzem (KR/IAME) verpassten leider den Einzug in das Finale. Juliano fehlte im Pre-Finale nur eine Position zum Sprung unter die besten 34 Piloten.

Die Schaltkart-Klasse KZ2 sah in Sarno rot. Während Pedro Hiltbrand (BirelART/TM) das Finale in Sarno für sich entschied, holte sich Riccardo Longhi (BirelART/TM) den Titel. Nach seinem Sieg bei der Kart-EM in Wackersdorf vor einer Woche folgte der nächste große Erfolg für den Italiener, der gleichzeitig auch Teamchef von BirelART ist. Auf Platz zwei im Finale kreuzte Giuseppe Palomba (BirelART/TM) den Zielstrich. Emilien Denner (Intrepid/TM) rundete die Top-Drei ab.