30. März 2014, 19:26 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Drei Doppelsieger in Lonato

Mit den Finalrennen ging auf dem South Garda Circuit die 25. Trofeo Andrea Margutti zu Ende. Bei besten Witterungsbedingungen setzen sich Max Fewtrell (KFJ), Alessio Lorandi (KF) und Marco Zanchetta (KZ2) als Sieger durch. Für Deutschland fuhr Lirim Zendeli als Sechster in der KFJ das beste Ergebnis ein.

192 Fahrer aus 30 Nationen kämpften die vergangenen vier Tage um die traditionsreichen Siege der Trofeo Andrea Margutti. Zum 25. Mal fand das Rennen in Gedenken an den 1989 verstorbenen Italiener Andrea Margutti statt. Den Anfang machte die Trofeo Andrea Margutti 1990 auf der Pista d’Oro in Rom. Doch das Interesse war so groß, dass nach nur zwei Jahren der Umzug nach Parma folgte. Das Traditionsrennen war dort bis zum Aus der Rennstrecke gleich 17 Mal zu Gast, danach folgte ein kurzer Abstecher nach Castelletto, bis mit Lonato ein neuer Austragungsort gefunden wurde. Hier startet die Trofeo Andrea Margutti seit 2012 und zog auch in diesem Jahr wieder die besten Fahrer an den Gardasee.

KFJ: Fewtrell siegt – Zendeli beeindruckt

Der Brite Max Fewtrell (Ricky Flynn Motorsport) war bei den Junioren das Maß der Dinge. Nach der Pole-Position und drei Vorlaufsiegen, ließ er sich auch in den Finals nicht die Butter vom Brot nehmen. In beiden Rennen führte er das Feld an und sicherte sich letztendlich den Sieg. Im Finale hatte er jedoch kein einfaches Spiel: Alexander Vartanyan (WARD Racing) hing ihm dicht auf den Fersen, fand letztendlich aber keinen Weg vorbei und wurde vor Leonardo Lorandi (Baby Race) Zweiter. Eine starke Vorstellung lieferte der Deutsche Lirim Zendeli (KSM Racing Team) ab. Nach einem zweiten Rang im Zeittraining, mischte er in allen Rennen im Spitzenfeld mit und beendete sein Wochenende auf dem hervorragenden sechsten Rang. Ebenfalls den Sprung in die Finals schafften Jannes Fittje (ADAC Hessen-Thüringen) und Maximilian Paul (Team NKS for Racing). Fittje kämpfte sich nach einem 19. Rang im Pre-Finale, im Final auf Platz zehn nach vorne. Maximilian Paul folgte auf Platz 21.

KF: Alessio Lorandi wiederholt Erfolg

Nach seinem Junioren-Sieg in 2013, durfte Alessio Lorandi (Baby Race) diesmal den Sieg bei den Senioren feiern. Der Italiener war das gesamte Wochenende nicht zu schlagen und behielt im Verlauf der Rennen eine reine Weste. Im Finale fuhr er einen Vorsprung von mehr als drei Sekunden auf den Zweitplatzierten Julien Fong (Kartronix International) heraus. Als Dritter komplettierte Andrea Moretti (RB Kart Technology) das Siegerpodium. Gut unterwegs waren auch die vier deutschen Fahrer Kevin Metzner (PM Racing), Manuel Valier (Mach1 Motorsport), Tom Lautenschlager (TB Motorsport Racing Team) und Lucas Speck (ADAC Kart Junior Team). Metzner und Valier standen nach den Vorläufen auf den Plätzen zwei und drei und hatten damit eine perfekte Ausgangsposition. Im Pre-Finale musste das Duo zwar Federn lassen, kam aber als Achter und Neunter ins Ziel. Einen Schritt nach vorne machte der Münchner Manuel Valier im Finale, als Siebter bescherte er sich und Mach1-Kart ein Topresultat zum Jahresbeginn. Kevin Metzner folgte als Zwölfter vor Tom Lautenschlager als 13. Der KF-Youngster wurde im Pre-Finale disqualifiziert und kämpfte sich im Finale vom Ende des Feldes nach vorne. Lucas Speck wurde in den Rennen 18. und 23.

KZ2: Marco Zanchetta in Bestform

Maranello-Pilot Marco Zanchetta (Gerber Team Corse) sorgte für den dritten Doppelsieg des Wochenendes. Ähnlich wie Fewtrell und Lorandi, siegte der Italiener in beiden Finalrennen und durfte sich in die hochkarätige Siegerliste der Trofeo Andrea Margutti eintragen. Doch das Finale war für ihn aufregend. Sein Markenkollege Lorenzo Camplese (Maranello Srl) hing ihm dicht im Nacken und versuchte bis zum Fallen der Zielflagge an Zanchetta vorbei zu ziehen. Beim Fallen der Zielflagge musste er sich aber mit Rang zwei begnügen. Als Dritter folgte Luca Corberi. Aus dem deutschen Lager zog das KSW Racing Team-Duo Alexander Schmitz und Kevin Pieruszek in die Finals ein. Mit den Plätzen 15 und 22 lieferten beide eine gute Vorstellung ab und etablierten sich im vorderen Feld der 63 Schaltkarts.

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