20. Februar 2019, 19:51 | Autor: Fast Media - Björn Niemann

Unfälle und Technik stoppen Hürther in Italien

Mit dem Winter Cup in Lonato wartete auf Nico Hantke am vergangenen Wochenende direkt eine große Herausforderung. Der Nachwuchspilot traf auf ein Rekordfeld mit Teilnehmern aus mehr als 40 Nationen. In den Trainings gehörte er immer zu den Schnellsten, doch die späteren Rennen verliefen dann nicht wie erhofft.

Bereits zum Jahresende stieg Nico Hantke aus der Junioren-Klasse zu den Senioren auf und setzte erste Duftmarken. Daran knüpfte er nun auf dem South Garda Circuit an. Zum 24. Mal fand dort der Winter Cup statt. 319 Piloten aus 43 Nationen sorgte für starke Konkurrenz. Nico gehörte aber bereits in den freien Trainings zu den Spitzenreitern und ging bestens gerüstet in das Qualifying. „Ich fühle mich bereit für die Rennen. Bis jetzt lief alles perfekt“, sagte er vor dem Start.

Doch mit dem Beginn des Qualifyings begann für den 14-jährigen ein enttäuschendes Wochenende. Durch ein falsches Setup verlor er deutlich an Boden und hatte dadurch in den Heats eine schwere Aufgabe vor sich. In den Rennen fuhr er wieder Top-Zeiten. Doch technische Probleme und Unfälle verhinderten einen Einzug in das große Finale.

„Leider konnten wir in den Rennen unsere gute Vorstellung aus den Trainings nicht bestätigen. Bei solch einem starken Feld ist das Zeittraining entscheidend. Daran müssen wir arbeiten. Abgesehen davon macht uns das Rennen aber sehr zuversichtlich für den weiteren Saisonverlauf. Ein großer Dank an meine Partner GN Motorsport, Origin, Salus Kliniken, 3G Racing, ADAC Nordrhein, Leonidas Sports und Blanken Tuning“, Nico abschließend.


Das nächste Rennen findet für den Rheinländer dann auf heimischem Boden statt. Am 9. und 10. März findet das Rennen auf seiner Heimstrecke in Kerpen statt.