20. Februar 2019, 17:40 | Autor: RIMO Verlag GmbH

Für Valier Motorsport stand vom 15. bis 17. Februar 2019 der erste Renneinsatz des Jahres auf dem Programm. Und dieser hatte es in sich: Mit dem Winter Cup in Lonato (IT) wartete eines der prestigeträchtigsten Rennen des internationalen Kartsports auf das Sodikart-Team.

Über 300 Fahrerinnen und Fahrer pilgerten auf den 1.200 Meter langen South Garda Circuit unweit des Gardasees, um sich dem ersten großen Kräftemessen der Saison zu stellen. Für die Valier-Mannschaft gingen mit Jan David Fusen, Yannik Himmels und Konstantin Kapetanidis drei Schützlinge auf die Reise, die am Ende allerdings nicht von Erfolg gekrönt war.

OK-Pilot Jan David Fusen konnte sich im Qualifying auf Platz 60 der 70-köpfigen Meute behaupten und hatte noch deutlich Luft nach oben. Entsprechend legte er in den Vorläufen noch eine Schippe nach und fand mit Rang 45 am Ende der Heats den Anschluss zum Mittelfeld. Leider musste der Youngster im sogenannten Super Heat einen Ausfall verzeichnen, weshalb er letztlich den möglichen Sprung ins ersehnte Finale verpasste.

Wenig Glück hatten auch Fusens Teamkollegen in der Schaltkart-Klasse, die mit fast 100 Teilnehmern sensationell stark besetzt war und ein Sammelbecken der europäischen Kartsport-Elite darstellte. Für Yannik Himmels und Konstantin Kapetanidis bot sich keine leichte Aufgabe. Rangierte das Duo im Zeittraining noch im letzten Fünftel des Feldes, konnten sich beide in den Vorläufen steigern. Doch zu guter Letzt reichte es nicht für den Sprung in die Super Heats und folglich auch nicht für das anvisierte Finale der 34 Besten.

Teamchef Klaus Valier zeigte sich am Abend trotzdem nicht unzufrieden: „Wir haben den Einsatz beim Winter Cup eigentlich spontan in unser Vorbereitungsprogramm aufgenommen und uns hat am Ende auf jeden Fall Trainingszeit gefehlt. Das Event war selten derart stark besetzt – sowohl quantitativ als auch qualitativ. Die Konkurrenz hatte zudem einen erheblichen Vorsprung, da viele schon die Woche zuvor zum Testen vor Ort waren. Logistisch war uns das leider nicht möglich. Trotzdem bot uns das Event exakt das, was wir wollten: eine Standortbestimmung auf höchstem Niveau. Natürlich war die Finalqualifikation das gesteckte Ziel, doch dazu gehört auch immer ein Quäntchen Glück, was uns vor allen Dingen durch zahlreiche Spoilerstrafen nicht vergönnt war. Die Rundenzeiten unserer Piloten wurden aber stetig besser. Wir müssen allerdings an der Konstanz arbeiten und steigen jetzt bis zum Saisonstart der DKM und des ADAC Kart Masters voll ins Testprogramm ein, das wir kommende Woche in Italien beginnen. Ein Dank gilt unseren Partnern Ravenol Schmierstoffe, Sodikart, Beule-Kart und FAE.”