23. November 2015, 9:15 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Die Deutsche Fahrer und Teams lieferten beim 19. SKUSA Super Nationals in Las Vegas eine starke Performance ab. Nach der Pole-Position in der Schaltkartklasse KZ2, sammelte Mach1-Kart im großen Finale Führungskilometer. Bester Deutscher Fahrer war am Ende Cameron Broedler bei den TaG Junioren.

In den vergangenen Tagen brannte im Spielerparadies Las Vegas der Asphalt. Erstmalig fand das größte Kartrennen der Welt auf dem Messegelände statt. Das Team um Organisator Tom Kutscher baute eine 0,84 Meilen lange Strecke und begeisterte Fahrer, Teams und Zuschauer gleichermaßen. Unter den über 500 Fahrerinnen und Fahrern waren auch fünf Teilnehmer aus Deutschland. Zusätzlich feierte Mach1-Kart seine Premiere in Las Vegas.

Das Wetter hätte an den insgesamt fünf Renntagen nicht besser sein können – bei strahlendem Sonnenschein fanden die Rennen statt. Highlight des Wochenendes waren wieder die Schaltkarts der Klasse KZ2. Zahlreiche internationale Top-Fahrer gingen an den Start. Nach dem Zeittraining führte Mach1-Werkspilot John Norris das Klassement an und unterstrich seine Favoritenrolle auch während der Heats. Allein ein Startunfall im letzten Vorlauf warf ihn auf Gesamtposition zwölf zurück. Ebenfalls ganz vorne mischte sein Teamkollege Phillip Orcic mit. Als Zweiter qualifizierte er sich für das große Finale am Super Sunday. Spitzenreiter war Birel-Speerspitze Jordan Lennox-Lamb – alle drei Heats beendete er als Sieger.

Im Finale war das Glück jedoch nicht auf Seiten des Briten. Nach dem er den Start gewann, rutschte er immer weiter ab und beendete das Rennen nach 14 Runden vorzeitig. Seine Führungsposition nahm Phillip Orcic ein. Wenige Runden vor dem Ziel musste sich der Kanadier jedoch den Angriffen des Formula K-Duos Gary Carlton und Patrik Hajek beugen. Beiden zogen an ihm vorbei. Im Ziel feierte der US-Amerikaner einen Heimsieg vor Hajek und Orcic. John Norris kämpfte sich mit seiner starken Leistung von Startplatz zwölf auf Rang sieben nach vorne. Damit unterstrich er die Konkurrenzfähigkeit von Mach1-Kart.

Die drei Junioren Cameron Broedler (Mach1 Kart), Niklas Krütten (Tony Kart) und Lisa Mohr (Top Kart) erlebten aufregende Vorläufe. Am Ende zogen Broedler und Krütten als 29. und 35. in das große Finale ein. Im Rennen über 20 Runden zeigte das Duo eine starke Aufholjagd. Der Deutschbrasilianer Cameron Broedler sah als 15. die Zielflagge, Niklas Krütten folgte als 22.

Der einzige Deutsche bei den Senioren Niklas Kry (Top Kart) qualifizierte sich als 35. für das Finale und fuhr bis auf Rang 25 nach vorne. Ebenfalls als Solist ging Christian Dischner (Top Kart) bei den TaG Masters auf die Reise. Als guter Zehnter zog er in das Finale ein und etablierte sich zu Beginn in den Top-Ten. Doch in der fünften Runde fiel er bis auf Platz 32 zurück. Bis zum Rennende zeigte er aber eine starke Aufholjagd und wurde noch 17.

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