6. Juni 2014, 21:17 | Autor: Kart-Magazin.de - Florian Kluge

Max Hesse zählt zu den aufstrebenden Kart Piloten in Deutschland und war in seiner Laufbahn bisher sehr erfolgreich. Unter anderem schaffte er es drei Jahre in Folge das ADAC Kart Masters in der Bambini-Klasse zu gewinnen. Dieses Jahr tritt er als einer von zwei Deutschen in der CIK-FIA Karting Academy Trophy an. Im Interview spricht er über die neue Herausforderung und seine Zukunftspläne.

Max, nachdem du bereits einige tolle nationale Erfolge feiern durftest, betrittst du jetzt internationales Terrain. Du startest dieses Jahr in der Academy Trophy. Welches Ziel hast du dir dafür gesetzt?

Ich freue mich riesig auf die neue Herausforderung und hoffe, dass ich meinen Namen nach drei Veranstaltungen unter den besten fünf lesen darf. Es wird aber sicherlich kein einfacher Job. Alle fahren mit identischen Karts und die Konkurrenz ist nicht zu unterschätzen.

Das ist ein hoch gestecktes Ziel und wir drücken dir dafür die Daumen. Kannst du dir vorstellen dein Engagement auf internationaler Ebene auszuweiten?

Vielen Dank! Die Konkurrenz ist international sehr hoch, aber auch die beste Schule um sich fahrerisch zu verbessern. Deshalb werde ich auch an der diesjährigen KF Junior WM im französischen Essay teilnehmen, um mich dort mit den Besten der Besten zu messen.

Nach drei Meistertiteln im ADAC Kart Masters in der Bambini Klasse, fehlt dir noch ein Meistertitel in der KF Junior. Glaubst du, du kannst dieses Ziel dieses Jahr erreichen?

Das ist schwer zu sagen. Natürlich hoffe ich, dass ich den Meistertitel holen kann, aber das hängt immer von vielen verschiedenen Faktoren ab. Insgesamt sind das Team und ich sehr gut vorbereitet und damit ergeben sich die besten Chancen auf den Gesamtsieg. Am Ende des Jahres werden wir sehen, ob ich es umsetzen konnte.

Wir sind uns sicher, dass du die besten Voraussetzungen dafür hast. Im Kartsport warst du bisher sehr erfolgreich. Hast du schon einmal daran gedacht in Formel- oder Tourenwagenklassen aufzusteigen?

Ab und zu denke ich schon daran, aber da ich erst zwölf Jahre alt bin, konzentriere ich mich auf den Kartsport. Glücklicherweise bin ich bereits in das Förderprogramm der ADAC Stiftung Sport aufgenommen worden, wodurch sich Möglichkeiten auf verschiedene Tests in Automobilklassen ergeben.

Da hast du recht und wir hoffen, dass deine Wünsche in Sachen Motorsport in Erfüllung gehen werden. Um dauerhaft erfolgreich sein zu können muss man oft trainieren. Wie bringst du Kartsport und Schule unter einen Hut?

Bisher klappt das ziemlich gut Schule und Kartsport zu vereinen. Wenn ich einmal nicht da sein kann, muss ich den verpassten Stoff nacharbeiten. Aber ich denke, dass auch andere ohne solch ein zeitaufwendiges Hobby, ab und zu bestimmte Sachen nachholen müssen.

Das ist richtig, die Schule bringt viele Verpflichtungen mit sich. Du hast ein Ziel vor Augen und möchtest dieses gerne erreichen. Oft schaut man dabei auf Vorbilder die schon ganz oben angekommen sind. Hast du einen berühmten Rennfahrer als Vorbild? Und wie stellst du dir deine motorsportliche Zukunft vor?

Durch den Bezug zu Phoenix Racing begeistert mich natürlich die Leistung von Mike Rockenfeller besonders, aber mein ganz großes Vorbild ist Michael Schumacher. Was er erreicht hat, wird sich nicht so schnell wiederholen. Für meine persönliche Karriere wünsche ich mir auch einmal Profirennfahrer sein zu dürfen. Am liebsten würde ich dann in der DTM an den Start gehen.

Damit hast du dir große Ziele gesetzt und wir hoffen, dass es dir gelingt diese umzusetzen. Jetzt aber drücken wir dir die Daumen für 2014 und wünschen maximale Erfolge in all den Rennen, in denen du antreten wirst. Vielen Dank für das freundliche Interview und deine Zeit, die du dir genommen hast.