23. September 2015, 15:19 | Autor: Fast-Media - Luca Köster

Eine beeindruckende Performance zeigte der französische Chassishersteller Sodi Kart am vergangenen Wochenende bei der Getriebekart-Weltmeisterschaft in Le Mans. Im ranghöchsten Kartsport-Championat schafften es auf der anspruchsvollen Strecke im Nordwesten Frankreichs gleich drei Piloten bis in die Top-Fünf und unterstrichen damit das Potenzial des Materials.

Mit Bas Lammers, Anthony Abbasse, Arnauld Koszlinski und Jérémy Iglesias schickte die französische Mannschaft vier sehr erfahrene Fahrer ins Rennen der KZ-Kategorie. „Anfang des Jahres haben wir uns dafür entschieden, unsere Arbeit im High-Performance-Sektor zu verschärfen. Das Ziel war dabei ganz klar die Etablierung an der Weltspitze. Wir haben eine lange Entwicklungsphase hinter uns und dabei sehr viel getestet.“, blickte Sodi Kart-Chef Bertrand Pignolet dem Großevent optimistisch entgegen.

Im mit 37 Fahrern stark besetzten KZ-Klassement hatte die Sodi Kart-Mannschaft dabei alle Hände voll zu tun. Wechselnde Witterungsbedingen forderten großes Know-How und machten die Qualifikationsrennen zu einem schwierigen Unterfangen. Bas Lammers, Neuling im Sodi-Werksteam, ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Nach einer Kollision im zweiten Heat ging der Niederländer im Pre-Finale von Position 33 aus auf die Reise. Nichtsdestotrotz schob sich Lammers noch bis auf Rang 16 nach vorne und wurde im darauffolgenden zweiten Durchgang sogar als toller Fünfter abgewinkt.

Auch der Franzose Jérémy Iglesias zeigte eine eindrucksvolle Vorstellung. Das ganze Wochenende über stellte er mit schnellen Rundenzeiten sein Können unter Beweis und unterstrich mit einer Aufholjagd von Platz elf auf Position vier im Finale die Leistungsfähigkeit der neuen Sodi-Chassis.

Die beste Leistung zeigte am zurückliegenden Wochenende Routinier Arnaud Koszlinski. Der Schaltkart-Weltmeister aus dem Jahr 2009 verdeutlichte schon während der Heats seine Ambitionen und raste im Finalrennen bis auf einen grandiosen dritten Platz nach vorne.

Großer Pechvogel im Teamzelt war Anthony Abbasse. Im ersten Qualifikationsrennen noch Zweiter mit der schnellsten Rennrunde, musste der Sodi Kart-Pilot im zweiten Durchgang mit einem Motorschaden ausscheiden. Nach einem sechsten Platz im ersten Durchlauf, war für Abbasse auch im zweiten Rennen mit Motorproblemen vorzeitig Schluss.

Auch im KZ2 International Cup lieferten die Sodi-Schützlinge eine gute Figur ab. Nicolas Gonzales war nach dem Zeittraining Schnellster des 95-köpfigen Fahrerfeldes und etablierte sich auch in den Rennen in den Top-Fünf. Pierre Loubère fuhr die viertschnellste Rennrunde und überquerte im zweiten Finale die Ziellinie als strahlender Zweiter.

Teamchef Julien Dexmier zog am Abend ein überaus positives Fazit: „Schon Anfang des Jahres konnten wir bei einigen Rennen das Potenzial unseres neuen Materials zeigen. Dennoch sind erst die Ergebnisse dieses Wochenendes unser erster großer Erfolg und verdeutlichen, dass wir uns auf dem genau richtigen Weg befinden.“

Auch für Deutschland-Importeur Joachim Beule geben die Ergebnisse ein positives Signal: „Seit Jahresbegin arbeiten wir mit Sodi Kart zusammen und es macht einfach Spaß. Das Material funktioniert sehr gut und die Zusammenarbeit mit dem Werk ist eng. Für uns war es der richtig Weg zu Sodi Kart zu wechseln, unsere Erfolge in den deutschen Championaten unterstreichen das.“