3. Juni 2014, 18:37 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

In Zuera (Spanien) startete Martijn van Leeuwen am vergangenen Wochenende beim zweiten Rennen zur CIK-FIA Kart Europameisterschaft. Der junge Niederländer erwischte kein perfektes Wochenende und musste in den Rennen hart kämpfen.

Nach dem Auftakt in La Conca reiste Martijn van Leeuwen gemeinsam mit seinem Team Keijzer Racing zum nächsten Europameisterschaftsrennen nach Spanien. Auf der 1.700 Meter langen Strecke fand der zweite Wertungslauf statt. An den Start gingen erneut die weltbesten Kartfahrer der Klasse KF. Insgesamt waren 55 Pilotinnen und Piloten vertreten.

In den freien Trainings verlief für Martijn noch alles nach Plan: „Meine Zeiten passen, ich blicke nun dem Zeittraining entgegen.“ Leider brachte dieses wenig Freude. Als 19. in seiner Gruppe und 41. in der Gesamtwertung landete das niederländische Nachwuchstalent weit hinter seinen Erwartungen. „Was für ein Training, ich kann mir noch nicht erklären, wo das Problem lag. In den Heats muss ich nun voll attackieren“, Martijn zielsicher.

Jeweils aus dem Mittelfeld zeigte der amtierende Deutsche Juniorenmeister eine grandiose Aufholjagd. Trotz eines Motorschadens, reichte es für ihn zu den Positionen zwei, fünf und zehn. Damit belegte Martijn am Samstagabend den hervorragenden 16. Gesamtplatz. „Wow, damit habe ich nicht gerechnet. Bei solch einem starken Feld nach vorne zu fahren, war kein einfacher Job. Am Ende hat aber alles gepasst und das Team einen tollen Job gemacht“, war der 16-jährige Youngster glücklich.

Im ersten Finalrennen am Sonntagmorgen setzte er seine tolle Fahrt weiter fort. Zehn Positionen holte Martijn auf, damit stand er im großen Finale in der dritten Startreihe und hatte im Verlauf der beiden Renntag 35 Positionen aufgeholt. Doch das Rennen verlief nicht nach seinen Vorstellungen. Nach einem guten Start fehlte im Rennverlauf die nötige Performance zur Attacke. Beim Fallen der Zielflagge war der Zanardi-Pilot nur enttäuschender 16. „Das ist natürlich nicht der gewünschte Lohn für meine Mühen. Nun gilt es nach vorne zu schauen – schon in zwei Wochen geht es weiter. Ein großes Dankeschön gilt Willemjan Keijzer, Renato de Visser und KVS Engines für die sehr gute Unterstützung“, Martijn am Abend.

Vom 12.-15. Juni ist die Europameisterschaft zum dritten Rennen im belgischen Genk zu Gast. Den Kurs in Belgien kennt Martijn wie seine Westentasche und hofft dort auf den Durchbruch. In der Meisterschaft belegt er zur Halbzeit den zehnten Rang.