18. April 2015, 20:17 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Pole-Position für Maik Siebecke

In Sarno sind am Wochenende die Schaltkartpiloten zum ersten Europameisterschaftslauf zu Gast. Der Deutsche Maik Siebecke sorgte gestern mit der KZ2 Pole-Position für eine kleine Überraschung. Nach den Heats werden die Felder von Marco Ardigo (KZ) und Luca Corberi (KZ2) angeführt.

Schon seit Ende Januar geht es auf den internationalen Rennstrecken rund. Nun fiel auch endlich der Startschuss zu den CIK-FIA Championaten. Auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke in Sarno finden die ersten Rennen der CIK-FIA KZ und KZ2 Europameisterschaft statt. Unter den 86 Piloten aus 19 Nationen sind auch fünf Deutsche Fahrer, die allemal für ein Top-Ergebnis gut sind.

In der Königsklasse des Kartsports dominiert Marco Ardigo (Tony Kart/Vortex) das Geschehen. Der Italiener setzte mit der Pole-Position im Qualifying ein erstes Ausrufezeichen und ließ auch während der Heats seinen Verfolger keine Chance zum Angriff. Mit zwei Siegen führt er das Klassement an und startet vom Spitzenplatz in das Pre-Finale. Neben ihm nimmt der Brite Ben Hanley (Mad-Croc/TM) gefolgt von Flavio Camponeschi (Tony Kart/Vortex), Arnaud Kozlinski (Sodi/TM) und Jeremy Iglesias (Alpha Karting/TM) Platz.

Für Jubel im deutschen KZ2-Lager sorgte Maik Siebecke (CRG/Modena), der Hannoveraner holte sich die Pole-Position und unterstrich auch während der Heats seine Performance. Zwei Siege, sowie ein dritter und vierter Platz gehen auf sein Konto. Einen kleinen Rückschlag musste er im dritten Vorlauf verkraften, nur als 19. kam Siebecke ins Ziel und rutschte dadurch in der Gesamtwertung auf Position zwölf ab – verloren ist damit aber noch nichts. Mann des Tages war Luca Corberi (Tony Kart/Vortex) aus Italien. Er behielt mit fünf von fünf möglichen Siegen eine reine Weste und katapultierte sich damit in die Favoritenrolle. Für eine Tony Kart-Dreifachführung sorgen Corberis Teamkollegen Andreas Fasberg (Tony Kart/Vortex) und Alessio Piccini (Tony Kart/Vortex) auf den Positionen zwei und drei. Bester Deutscher ist am Abend Alexander Schmitz (Tony Kart/Vortex) auf dem zehnten Platz. Tom Lorkowski (Righetti Ridolfi/Modena) folgt als 28. und zieht damit ebenfalls sicher in die Finals ein. Zittern müssen hingegen Marcel Schultheiss (Mach1/TM) und Kevin Pieruszek (BirelART/Parilla): Als 49. respektive 51. müssen beide versuchen im Hoffnungslauf ihre Finaltickets zu lösen.

Morgen geht es in den Finals um die ersten EM-Punkte des Jahres. Die Pre-Finals starten jeweils am Vormittag, zu den Finals erlischt die Startampel nach der Mittagspause. Verfolgt werden können die Rennen über den CIK-FIA Live-Stream unter www.cikfia.com.