8. Oktober 2019, 19:30 | Autor: RIMO Verlag GmbH

Mit zwei Fahrern reiste Valier Motorsport vom 4. bis 6. Oktober 2019 zum Finale der Deutschen Kart-Meisterschaft nach Ampfing und wollte dort an den zuletzt starken Trend anknüpfen. Leider sorgten gleich mehrere Rückschläge für ein verhaltenes Resultat. Das Duo ließ aber seine Möglichkeiten aufblitzen.

Nach dem Podestplatz beim letzten DKM-Lauf in Genk (Belgien) und der Vizemeisterschaft im ADAC Kart Masters wollte Valier Motorsport auch beim Finale der ranghöchsten deutschen Kartrennserie überzeugen. 149 Fahrerinnen und Fahrer aus aller Welt gingen an den Start und erlebten teils schwierige Bedingungen. Vor allem im Zeittraining am Samstag forderten starke Regenfälle das Geschick der Fahrer.

Bestens zurecht kam Pablo Kramer mit der nassen Fahrbahn. Der Rookie lag nach dem Qualifying auf Rang acht – sein bestes Saisonergebnis. Jedoch folgte direkt im ersten Heat ein Ausfall, Lauf zwei beendete er aber als ausgezeichneter Siebter und betrieb damit noch etwas Schadensbegrenzung. Der nächste Rückschlag ließ aber nicht lange auf sich warten: Noch vor dem Start zum ersten Finale rollte Pablo ins Aus und wurde dadurch zum unfreiwilligen Zuschauer. Im letzten Finalrennen des Jahres kämpfte er sich dann aber nochmals nach vorne und kreuzte in den Top-20 den Zielstrich.

Luke Füngeling reiste hochmotiviert nach Bayern und wollte auch diesmal den Sprung auf das Siegerpodium schaffen. Doch bereits am Samstag zeigte sich, dass das diesmal nicht so einfach werden sollte. Die Ränge 16 und acht bescherten ihm nach den Vorläufen Startposition 15 für das erste Finale. In diesem musste er aber vorzeitig die Segel streichen. Vom Ende des Feldes kämpfte er sich aber in Lauf 2 bis auf Position 14 nach vorne und schloss das Jahr als 17. ab.

Teamchef Klaus Valier war am Sonntag geteilter Stimmung: „Wenn wir uns objektiv unsere Ergebnisse ansehen, dann dürfen wir nicht zufrieden sein. Wir haben aber gezeigt, was unter normalen Umständen möglich gewesen wäre. Pablo hat eines seiner besten Rennen in der DKM abgeliefert. Luke fehlte von Beginn etwas an Boden, seine Aufholjagd im zweiten Lauf war aber sehr stark. Ein Dank geht an unsere Partner Ravenol, FAE Engines und Dörr Motorsport für deren Unterstützung.“

Mit dem Finale der DKM in Ampfing endet auch für Valier Motorsport eine lange und ereignisreiche Saison. Die Wintermonate nutzt das Kart-Republic-Team nun zur Vorbereitung auf 2020. Dann möchte die Mannschaft wieder voll angreifen und um Siege und Meistertitel kämpfen.