16. August 2014, 19:13 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Die Deutsche Kart Meisterschaft ist zurück in Oschersleben. 128 Fahrerinnen und Fahrer starteten heute in das Renngeschehen Angeführt werden die Klassements nach den Heats von Egor Stupenkov (DKM), David Beckmann (DJKM) und John Norris (DSKM).

Mit dem Start auf dem 1.018 Meter langen Kurs in Oschersleben ging die DKM-Saison in die Halbzeit. Nach Ampfing und Wackersdorf, sind die Wertungsläufe in der Magdeburger Börde die nördlichsten im Rennkalender und begrüßen auch diesmal die besten Kartfahrer von vier Kontinenten. Neben zahlreichen Piloten aus Europa, gehen auch Teilnehmer aus Japan, Malaysia, Thailand und Brasilien an den Start.

Bei den Schaltkarts sorgte John Norris (Mach1 Motorsport) für eine kleine Überraschung. Der Ire in Diensten des Teams Mach1 Motorsport sicherte sich die Pole-Position und einen Sieg in beiden Vorläufen. Sein Teamchef Martin Hetschel zeigte sich am Abend höchstzufrieden: „Heute lief es für uns wirklich perfekt. Mit unserem kleinen Team arbeiten wir akribisch an der Weiterentwicklung unserer Modelle und feiern damit große Erfolge.“ Hinter Norris folgte auf Position zwei der Italiener Fabian Federer (Südtirol Kart) vor dem besten Deutschen Maik Siebecke (SRP Racing Team). Für den Hannoveraner ist der Lauf in Oschersleben sein Heimrennen. „Mit zwei zweiten Plätzen stehe ich morgen auf der dritten Startposition. Beim Start werde ich versuchen mich hinter John zu setzen und am Ende zu gewinnen“, wagte der CRG-Pilot eine kleine Prognose. Vierter ist der Finne Simo Puhakka (AVG Racing) vor Stan Pex (CRG Holland). Die Meisterschaftsfavoriten Rick Dreezen (CRG Holland), Alexander Schmitz (KSW Racing Team) und Jorrit Pex (CRG Holland) reihen sich auf den Positionen sieben, zehn und 15 ein.

Der Hagener David Beckmann (Robin Beckmann) läutete heute eine Trendwende ein. Nach dem Pech der vorangegangenen Rennen, war er Schnellster im Qualifying und ließ auch in den Vorläufen seinen Verfolgern keine Chance. Entsprechend gut gelaunt war er am Abend: „Heute kam keiner an mir vorbei, ich hoffe das sieht morgen ähnlich aus. Ausruhen dürfen wir uns aber nicht, in den Finals kann viel passieren.“ Direkt hinter dem Westfalen folgt der Brite Max Fewtrell (Ricky Flynn Motorsport) vor Mick Junior (KSM Racing Team), dem Gesamtführenden Enaam Ahmed (Ricky Flynn Motorsport) und Jannes Fittje (ADAC Hessen-Thüringen e.V.). Etwas Pech hatte Wackersdorf-Sieger Lirim Zendeli (KSM Racing Team): Nach dem Zeittraining nur 32. zeigte er im Verlauf der Heats eine gute Aufholjagd und startet als 16. in das erste Finale. „Wir haben den Fehler gefunden, nun geht es aufwärts“, erklärte der Bochumer hochmotiviert.

Kevin Rossel (KSB Racing Team) holte sich die Pole-Position in der Deutschen Kart Meisterschaft. Doch ein Wertungsausschluss im Heat warf den Kosmic-Kart-Fahrer im Verlauf des Samstages auf Position 18 zurück. Dort befindet er sich in prominenter Gesellschaft: Auch beim Gesamtleader Martijn van Leeuwen lieft nicht alles rund. Im ersten Durchgang wurde er ebenfalls aus der Wertung genommen, holte sich wie Rossel aber auch einen Laufsieg und wird morgen als 19. starten. An der Spitze liegt hingegen Egor Stupenkov (Forza Racing). Mit einem Sieg und einem zweiten Rang mischte er konstant vorne mit und hat in den Finals die besten Chancen Boden in der Meisterschaft gut zu machen. Neben ihm wird im ersten Finale der Däne Nicklas Nielsen (Kosmic Racing dept.) vor Nikita Sitnikov (Kosmic Racing dept.), Jehan Daruvala (Ricky Flynn Motorsport) und Jessica Backmann (Kosmic Racing dept.) stehen. Aus deutscher Sicht verlief der Tag nicht perfekt. Moritz Horn (Energy Corse) zeigte die stärkste Leistung und behauptet sich auf Rang zehn.

Das Renngeschehen wird morgen ab 9:25 Uhr fortgesetzt. In drei Hoffungsläufen haben jeweils noch sechs Fahrerinnen und Fahrer die Chance den Sprung in die großen Finals zu schaffen. Diese starten mit der DJKM um 11:15 Uhr. Alle Kartsport-Fans daheim können die Geschehnisse live im Internet unter http://new.livestream.com/kart-data/dkm-2014-03 verfolgen.