2. Mai 2016, 21:14 | Autor: Fast-Media - Christian A. Hoch

Youngster am Ende bester Deutscher

In seine zweite Saison bei der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft (DJKM) startete Luke Wankmüller am vergangenen Wochenende. Die höchste Deutsche Kartserie wurde auf dem ProKart Raceland in Wackersdorf eröffnet. Luke zeigte eine insgesamt tolle Vorstellung und mischte im hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld der Junioren an der Spitze mit.

Nachdem es im vergangenen Jahr nicht ganz für einen Platz in den Top-Ten reichte, wollte der Schützling aus dem Solgat Motorsport-Team in dieser Saison erneut angreifen. Unter der Schirmherrschaft des viermaligen Formel 1-Weltmeisters Sebastian Vettel gingen insgesamt 140 Piloten aus 23 Nationen bei der Deutschen Kart Meisterschaft an den Start – die besten Kartfahrer der ganzen Welt trafen sich zum Kräftemessen.

Der Keltener Luke Wankmüller behauptete sich in einem mit 46 Teilnehmern top besetzten Feld bei den OK-Junioren und zeigte sein großes Potenzial. Am Ende wurde seine starke Vorstellung mit seinem ersten Top-Fünf-Resultat in der DJKM belohnt – als Vierter durfte Luke den Pokal in Empfang nehmen.

Die Eröffnungsveranstaltung der DKM wurde am Samstag von sonnigem und am Sonntag von etwas bewölktem Wetter begleitet. Unter idealen Bedingungen ging es für den BirelART-Piloten um die ersten Meisterschaftspunkte.

Mit Platz elf im Zeittraining zeigte Wankmüller gleich zu Beginn eine gute Leistung und blickte hoffnungsvoll auf die anstehenden Heats: „Dort werde ich versuchen noch mehr Gas zu geben.“ Dies gelang dem Nachwuchsfahrer – mit den Plätzen drei und sieben verbesserte sich Wankmüller auf einen starken vierten Platz im Gesamttableau. „Die Heats liefen wirklich super, ich freue mich über meine ersten Meisterschaftspunkte und bin sehr optimistisch für die beiden Rennen“, so der Vierzehnjährige nach den beiden Vorläufen.

Mehr als 50.000 Zuseher im Live-Stream sahen dann auch wie Luke seine gute Ausgangslage im ersten Wertungslauf behauptete – zwischenzeitlich fuhr er bis auf die zweite Position vor und hatte die Möglichkeit zur Führung. Der Keltener mischte bis zum Schluss an der Spitze der besten Junioren der Welt mit und wurde schlussendlich als toller Vierter und damit bester Deutscher abgewinkt.

Das zweite Rennen verlief etwas anders als gewünscht. Luke kämpfte mit dem Setup seines Vergasers und kam dadurch nicht in seinen Rhythmus. „Man darf sich in diesem Feld einfach keine Fehler erlauben, diese werden sofort bestraft“, stellte der Youngster etwas zerknirscht fest.

Trotz Platz zwölf im zweiten Durchgang steht Luke auf einem starken fünften Rang in der Gesamtwertung. Als bester Deutscher in seiner Klasse gab es allen Anlass zur Freude: „Gemeinsam mit dem Team haben wir eine tolle Performance gezeigt. Den Moment können wir jetzt kurz genießen, um den Fokus direkt auf die kommenden Events zu legen.“

Zusammen mit seinem Solgat Motorsport-Team aus Pforzheim geht es für Luke am kommenden Wochenende zum ADAC Kart Masters nach Hahn. Dort peilt er den Sieg bei den OK-Junioren an.