14. Juni 2016, 9:30 | Autor: Fast-Media - Christian A. Hoch

Zweiter DJKM-Lauf in Ampfing

Nur zwei Wochen nach dem ADAC Kart Masters richteten sich erneut alle Augen nach Ampfing. An der südlichsten Station des Rennkalenders fand der zweite Lauf der Deutschen Kart Meisterschaft statt. Bei den Junioren ging auch Luke Wankmüller wieder an den Start und unterstrich erneut seine Ambitionen.

Als Fünfter und damit bester Deutscher machte sich der Schützling aus dem Solgat Motorsport-Team auf die Reise zum 1.063 Meter langen Schweppermannring. Insgesamt 141 Fahrer aus 25 Nationen duellierten sich auf internationalem Top-Niveau. „Natürlich möchte ich meine Position behaupten und weiter beweisen, dass ich an der Spitze fahren kann“, gab Luke Wankmüller vor dem Rennwochenende entschlossen bekannt.

Doch wie schon zwei Wochen zuvor kämpfte der BirelART-Fahrer zunächst mit Problemen im Zeittraining und wurde lediglich 15. „Ich weiß auch nicht wieso es immer im Zeittraining sein muss – das ist jetzt natürlich sehr enttäuschend, aber noch lange kein Grund aufzugeben“, richtete der 14 Jahre alte Luke den Blick aber direkt nach vorne.

Mit dieser Einstellung gelang es dem Nachwuchspiloten dann auch sein Potenzial unter Beweis zu stellen. Der Kelterner machte in den Heats wichtigen Boden gut und verbesserte sich auf den achten Rang. „Besonders gefreut hat mich der vierte Platz im ersten Lauf“, so Luke der trotz einer Zeitstrafe ganz nach vorne fuhr.

Das Wetter an diesem Wochenende hätte wechselhafter kaum sein können und stellte die Fahrer vor eine große Herausforderung. Am Freitag wurde das Event noch von sonnigen und dementsprechend optimalen Bedingungen umrahmt, ehe pünktlich zum Zeittraining am Samstag der Regen einsetzte. Besonders schwierig für Luke wurde es aber vor dem ersten Rennen.

„Die Fahrbahn war komplett nass. Wir mussten die richtige Taktik wählen“, schilderte der Youngster die Situation. Dennoch blieb Luke konstant an der Spitze des Feldes und landete als Fünfter in den Pokalrängen.

Zum zweiten Lauf war die Strecke dann komplett abgetrocknet. Luke mischte wieder vorne mit und behauptete sich als bester Deutscher. Im Ziel war er hervorragender Achter und sammelte wichtige Punkte für die Meisterschaft. „Ich bin absolut zufrieden mit dem Ergebnis am Wochenende. Wir haben dem Wetter getrotzt und erneut bewiesen, dass unser Material überzeugt. Für mich persönlich ist es natürlich schön weiterhin bester Deutscher zu sein. Ich werde alles daran setzen diese Position zu behaupten“, fasste Luke am Sonntag zusammen.

Bevor es in fünf Wochen zum nächsten Lauf der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft nach Genk geht, möchte Luke eine Woche vorher seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung des ADAC Kart Masters behaupten: „In Kerpen werde ich erneut versuchen das bestmögliche Resultat zu erzielen und freue mich auf die Veranstaltung.“