Kartshop Ampfing siegt bei DSKC-Finale in Kerpen

27. September 2016, 16:12 | Autor: Fast-Media - Luca Köster
Kartshop Ampfing siegt bei DSKC-Finale in Kerpen

Ein sensationeller Saisonabschluss liegt hinter dem Rennteam des Kartshop Ampfing. Für die Praga Kart-Mannschaft ging es am vergangenen Wochenende zum Finale der Deutschen Kart Meisterschaft nach Kerpen. Auf der Traditionsstrecke im Erftland zeigte das Team aus Bayern in Deutschlands höchster Kartrennserie eine beeindruckende Leistung. Im DMSB Schalt Kart Cup mischten die schnellen Blauen im Spitzenpulk mit und feierten am Ende mit Tobias Mähler einen Laufsieg im hochkarätigen Championat.

Internationales Flair herrschte am vergangenen Wochenende auf der Kartbahn in Kerpen.  Die Deutsche Kart Meisterschaft gastierte zur fünften Veranstaltung in dieser Saison auf dem 1.107 Meter langen Erftlandring und begrüßte dabei Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus mehr als 20 Nationen. 112 Einschreibungen waren ein Garant für spannenden Kartsport und brachten die Strecke bei bestem Wetter zum Glühen.

In der Deutschen Junioren Kart Meisterschaft verlief das Wochenende für die Kartshop Ampfing-Schützlinge David Qufaj und Lauren-Alexander Clevert leider alles andere als geplant. Mit den Positionen 39 und 38 im Zeittraining hingen die beiden Youngsters ihrem gewohnten Speed hinterher. Nach den Heats verbesserte sich David auf Rang 32 im Zwischenklassement und zog somit kein direktes Finalticket. Rang neun im Hoffnungslauf reichte daraufhin bedauerlicherweise nicht mehr für die Teilnahme an den Wertungsläufen. Auch Teamkollege Lauren-Alexander nahm nach Platz zwölf im Last-Chance-Heat nicht mehr an den Wertungsläufen teil.

Eine deutlich bessere Show lieferten die vier Kartshop Ampfing-Fahrer im DMSB Schalt Kart Cup ab. Allen voran Tobias Mähler, der mit seiner Performance die Aufmerksamkeit auf sich zog. Als Sechster nach dem Zeittraining legte der Youngster ordentlich vor. Ein Vorlaufsieg sowie Rang zehn im zweiten Durchgang bedeuteten Startplatz sechs für das erste Finale. Dort etabliert sich Tobias ebenfalls als guter Sechster im starken Fahrerfeld. Im zweiten Lauf setzte er allerdings ein zusätzliches Ausrufezeichen. Vom Start weg mischte Tobias ganz vorne mit, übernahm die Führung und raste letztlich als strahlender Sieger über die Ziellinie.

Auch Stefan Weber zeigte sich in Bestform. Nach einem Ausfall im ersten Heat folgte ein Sieg im zweiten Vorlauf, mit dem sich der Bayer auf Startplatz zehn für das erste Rennen positionierte. In diesem verbesserte sich Stefan daraufhin auf Rang sieben. Auch im zweiten Rennen war der Praga Kart-Pilot schnell unterwegs. Als Fünfter sicherte er sich ein weiteres Top-Ten-Resultat und sorgte für Freude im Teamzelt.

Nico Jöcker gab gleich zu Beginn des Wochenendes Vollgas. Als Zweiter im Zeittraining bewies der Wuppertaler seine Stärke, musste allerdings in den Heats einen kleinen Rückschlag verkraften. Eine Zeitstrafe im ersten Vorlauf warf Nico trotz einem tollen fünften Rang im zweiten Durchgang auf Platz elf im Zwischenklassement zurück. Ein Ausfall im ersten Wertungslauf sorgte im Anschluss für noch größere Enttäuschung. Nichtsdestotrotz zeigte Nico im zweiten Rennen sein wahres Potenzial. Vom Ende des Feldes startete er eine eindrucksvolle Aufholjagd, die nach Ablauf der Renndistanz erst auf Position sechs ein Ende nahm.

Andreas Dresen feierte zum Saisonabschluss sein bestes Wochenende im DSKC. Als einer der ältesten Fahrer im Feld ließ sich der Routinier von der jüngeren Konkurrenz nicht überrumpeln und stellte sein Können mit Bravour unter Beweis. Nach Platz 14 im ersten Lauf schrammte Andreas als Elfter im zweiten Durchgang nur knapp an einer Top-Ten-Platzierung vorbei.

Torsten Kostbade war am Abend überwältigt von der Leistung seiner Piloten: „Das war ein Wochenende nach Maß. Noch nie haben wir uns im DSKC so konkurrenzfähig gezeigt wie heute. Wir haben unseren Speed in dem Bereich einmal mehr unter Beweis gestellt. Ohne den Ausfall von Nico im ersten Rennen, hätten wir eventuell sogar noch einen Pokal mehr mit auf die Heimreise nehmen können. Unsere Junioren hatten leider viel Pech, aber das ist Racing.“

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.