4. Oktober 2014, 20:35 | Autor: Fast-Media - Björn Niemann

Im belgischen Genk wurde es heute erstmals ernst beim Finale der Deutschen Kart Meisterschaft. 122 Fahrerinnen und Fahrer gingen an den Start und sorgen weiterhin für viel Spannung im Titelkampf. Am Abend führen Jorrit Pex (DSKM), David Beckmann (DJKM) und Alessio Lorandi (DKM) die Klassements an.

Nach Ampfing, Wackersdorf, Oschersleben und Kerpen reist der DKM-Tross zum Finale der Deutschen Kart Meisterschaft nach Genk. Der 1.360 Meter lange Kurs ist seit vier Jahren Teil der höchsten deutschen Kart Meisterschaft und gehört zu den modernsten Strecken in Europa. Auch in diesem Jahr waren dort die besten Fahrer zur Kart Europameisterschaft zu Gast.

Erfreulich ist das Interesse an den drei DMSB-Prädikatsserien. Mit 122 Teilnehmern sind die Felder stark besetzt. Im Mittelpunkt des Geschehens stehen aber die Titelkämpfe in allen drei Klassen. Als Führende gehen Jorrit Pex (DSKM), David Beckmann (DJKM) und Alessio Lorandi (DKM) in den Rennsonntag.

Knapper könnten die Entscheidungen bei den Schaltkarts nicht sein. Nach dem Zeittraining und den Heats führt Jorrit Pex (CRG Holland) vor Rick Dreezen (CRG Holland) und Simo Puhakka (AVG Racing Team) die Wertung an. Während sich Pex die zwei Extrapunkte für die Pole-Position sicherte, beendeten die drei ihre Vorläufe jeweils als Sieger und auf dem zweiten Rang. Damit entscheidet für die Startaufstellung des ersten Finalrennens wieder das Zeittraining. Nach dem ersten Heat zeigte sich Jorrit Pex sehr zufrieden: „Ich habe etwas meine Reifen geschont und freue mich schon auf die Finalrennen.“ Als bester Deutscher folgt Maik Siebecke (SRP Racing Team) auf Platz vier vor Marijn Kremers (AVG Racing Team) als Fünfter.

Bei den Junioren sorgte der US-Amerikaner Logan Sargeant (Ricky Flynn Motorsport) im Qualifying für eine kleine Überraschung. Mit seiner ersten Pole-Position hielt er die Titelfavoriten in Schach, doch im Verlauf der Heats rückte David Beckmann das Klassement wieder gerade und gewann gleich beide Rennen. Im Gespräch war er am Abend sehr zufrieden: „Im zweiten Lauf hatte ich etwas Glück, abgesehen davon passt der Speed und ich freue mich auf morgen.“ Direkt hinter dem Deutschen folgt das Ricky Flynn-Duo Max Fewtrell und Enaam Ahmed. Jarno Opmeer (Maddox Racing Team) und Jonas Nielsen (Ricky Flynn Motorsport) reihen sich als Vierter und Fünfter ein. Nicht perfekt verlief der Samstag für den aktuell Meisterschaftsführenden Mick Junior (KSM Racing Team), nur als Neunter startet er in das erste Finale.

In der DKM gab Gastfahrer Alessio Lorandi (Baby Race srl.) den Ton an. Sowohl im Zeittraining als auch in den Vorläufen ging an dem Italiener kein Weg vorbei. Mit jeweils einem deutlichen Vorsprung säumte er den Zielstrich und gilt auch morgen als großer Favorit. Im Titelkampf hat hingegen Martijn van Leeuwen (Keijzer Racing) die besseren Karten. Obwohl er die Pole-Position verpasste, liegt er nach den Heats auf Platz zwei vor Jehan Daruvala (Ricky Flynn Motorsport). „Nach dem Zeittraining haben wir noch am Setup gearbeitet und den richtigen Weg gefunden“, fasste Martijn van Leeuwen seinen Tag zusammen. Auf dem vierten Rang komplettierte Igor Stupenkov (Forza Racing) vor Yan Leon Shlom (Mirage) die Top-Fünf.

Los geht es morgen mit dem ersten Hoffnungslauf der Junioren um 9:25 Uhr. Alle Rennen können wieder Live über den DKM Video-Stream verfolgt werden.