8. Januar 2021, 17:10 | Autor: Fast-Media | Björn Niemann

Unsere Rookie-Story 2020 beenden wir mit Leon Hoffmann aus Schleswig-Holstein. Der Youngster startete bei den OK Junioren und legte von Beginn an mit Top-Fünf Ergebnissen im ADAC Kart Masters stark los. Ganz so reibungslos war seine Debütsaison aber trotzdem nicht.

Aus den Bambini stieg Leon Hoffmann 2020 in die internationale OK Junioren-Klasse auf und lieferte sich dort packende Fights. Neben Starts in der Deutschen Junioren-Kart-Meisterschaft und dem ADAC Kart Masters, gab Leon auch sein internationales Gastspiel. Zu Jahresbeginn war er bei der WSK und dem Winter Cup in Lonato unterwegs. In Wackersdorf hatte er einen Auftritt bei der FIA Kart Europameisterschaft. Im Interview spricht er über die Erlebnisse aus dem vergangenen Jahr und seine Erwartungen an 2021.

Was war dein bestes Rennen/schönster Moment der Saison?

Einer meiner schönsten Momente war mein erster Start nach dem Corona-Lockdown. Beim WAKC in Kerpen fuhr ich direkt auf das Siegerpodium und beendete das ADAC Kart Masters wenige Tage später in den Top-Fünf. In der DJKM hatte ich im Regen von Wackersdorf meine bestes Rennen. Ein Erlebnis war natürlich der Start bei der Europameisterschaft in Wackersdorf. Auch wenn ich nicht das Finale erreicht habe, konnte ich sehr viel lernen.

Wie war dein Umstieg aus der anderen Klasse/anderen Rennserie? Was war besonders anspruchsvoll/überraschend/neu?

In der DJKM war der Gripp besonders anspruchsvoll für mich. Darauf musste ich mich erst einstellen, das hat zu Beginn etwas Zeit gekostet. Gleichzeitig war die Fahrweise deutlich anders als bei den Bambini – ein kleiner Fehler und man verliert direkt einige Plätze.

Was hast du in deiner Rookie-Saison gelernt?

Man muss bei den Junioren noch intensiver mit dem Team arbeiten. Die Abstimmung des Karts und die richtige Renntaktik sind besonders wichtig.

Wie hast du dich auf die Saison vorbereitet?

Bis zum Lockdown haben wir viel in Italien trainiert. Leider kam dann die Zwangspause. Ich habe mich in der Zeit auf mein körperliches Training konzentriert. Dank meines Trainers habe ich dort ein gutes Programm. Meine Fitness war in allen Rennen nie ein Problem.

Mit welchen Rückschlägen hattest du zu kämpfen?

Während es im ADAC Kart Masters – abgesehen von einem Rennen in Mülsen – immer recht gut verlief, war es in der DJKM teils schwierig. Es war wichtig weiter an sich zu arbeiten und aus den Fehlern zu lernen.

Wie sind deine Pläne für die Saison 2021?

Ich starte auch in dieser Saison wieder für das SRP Racing Team. In den vergangenen Wochen hat das Team und unser Chassis-Partner Maranello viel gearbeitet und für einige Verbesserungen gesorgt. Wir müssen nun abwarten wie sich die Corona-Situation entwickelt. Gerne möchte ich einige internationale Rennen fahren, sowie die DJKM und das ADAC Kart Masters.