17. September 2015, 0:07 | Autor: E. D'Angelo

Mark Wolff, X30 Senior Pilot bei DS Kartsport hatte sich viel vorgenommen für den Finallauf des diesjährigen WAKC. Ziel sollte sein, wie schon im Vorjahr unter den Top Fünf zu landen. Doch das Rennwochenende begann mit einem kapitalen Crash für den Dormagener Mach1 Piloten.

Ein kurzer Kontakt mit einem der steilen Curbs genügte, um das Kart in die Luft zu katapultieren und den Mechanikern die Mittagspause stark zu verkürzen. So wachgerüttelt, wurde am sonnigen Trainingssamstag ein gutes Setup gefunden, um am nächsten Tag zuversichtlich ins Qualifying gehen zu können. Der Sonntag begann dann mit dem Warmup auf einer feuchten Strecke, ohne das weitere Erkenntnisse gewonnen werden konnten, doch das darauf folgende Zeittraining im Trockenen endete mit einem guten Platz in der dritten Startreihe. Generell standen die ersten Rennläufe aller Klassen unter launischer Leitung des Wettergottes und die richtige Wahl der Reifen wechselte von Minute zu Minute. So starteten alle Senioren im ersten Rennen auf Slicks, und Wolff fuhr bis auf die vierte Position an die Spitze heran. Doch in der zweiten Rennhälfte verstärkte sich der leichte Nieselregen, der dem Mach1 Piloten Gripprobleme bescherte, so musste er vier Konkurrenten ziehen lassen und beendete das Rennen als Achter. Auch im zweiten Rennen war die Reifenwahl fraglich, die Mehrzahl der Piloten startete auf Slicks und trafen damit die richtige Wahl. Die Ideallinie wurde im Verlauf des Rennens trocken und schaffte die Voraussetzung für eines der spannendsten Rennen des Tages. Fünf Piloten, darunter Mark Wolff, setzten sich ab und boten rundenlang Racing auf höchstem Niveau.  Nach mehreren Positionswechseln und Ausfällen innerhalb der Gruppe überquerte der junge Rheinländer die Ziellinie schließlich als Zweiter. Dies bedeutete ebenfalls den zweiten Platz in der Tageswertung und einen fünften Platz in der Gesamtwertung des WAKC 2015. „Schade, es war in der Saison noch mehr drin, und es war ein knappes Ergebnis, wenn man sich den Punkteabstand anschaut. Insgesamt bin ich aber sehr zufrieden. Mein Dank für die tolle Unterstützung an DS Kartsport, insbesondere an Detlef Schulz und meine Sponsoren wolffracing und DART!“ so Wolff. Am kommenden Wochenende geht es schon weiter nach Wackersdorf, wo das Finale der ADAC Masters wartet. Auch hat der ADAC seine Einladung aufgrund der Leistungen des sympathischen Mach1 Piloten für den Bundesendlauf bereits ausgesprochen.