Nico Hantke stellt große Moral in Oschersleben unter Beweis

Hürther startet Aufholjagd und wird am Ende Fünfter

1. August 2016, 21:28 | Autor: Fast-Media - Christian A. Hoch
Nico Hantke stellt große Moral in Oschersleben unter Beweis

In der letzten Woche sorgte Nico Hantke mit einer furiosen Aufholjagd in Hagen für Aufsehen. Auch am vorangegangenen Wochenende fand sich der gebürtige Hürther beim dritten Lauf des ADAC Kart Cup nach zahlreichen unglücklichen Zwischenfällen am Ende des Feldes wieder. Im letzten Rennen kämpfte er sich dann allen Umständen zum Trotz von Rang 28 in die Top-Fünf vor.

„Ich hoffe an diesem Wochenende mal wieder ohne Komplikationen davon zu kommen und meine Leistung in gute Resultate ummünzen zu können“, gab er vor dem Event in Oschersleben bekannt. Bei den Bambini nahm sich der Schützling aus dem KSM Schumacher Racing Team vor an der Spitze mitzumischen. „Ich habe in diesem Jahr schon oft bewiesen ganz vorne fahren zu können und möchte dies wieder zeigen“, so der zwölf Jahre alte Tony Kart-Fahrer.

Doch im Zeittraining fehlte noch etwas zur Spitze, am Ende stand nur Rang sieben zu Buche. „Ich bin fest davon überzeugt noch weiter nach vorne zu fahren – es ist deutlich mehr drin“, befand der Hürther danach. Im ersten Rennen war Nico zunächst auf einem guten Weg und verbuchte in Runde zehn seine schnellste Zeit. Doch letztlich schied er vorzeitig. „Es ist schade, dass die Rennleitung einfach nicht durchgreift. Ich bin schon wieder von einem Mitstreiter ins Aus geschoben worden und der erhält dafür keine Strafe“, schimpfte der Rheinländer.

Zum zweiten Lauf am Sonntagmorgen war der Ärger aber wieder verfolgen. Nach einem guten Start war Nico auf dem Weg nach vorne. Doch zwei Unfälle sorgten für  einen Abbruch des Laufes – somit stand er auch im letzten Rennen am Ende des Feldes. Mit großer Moral trumpfte der KSM Schumacher Racing Team-Pilot dann auf. Im Verlaufe der Runden überholte er zahlreiche Konkurrenten und landete in den Top-Fünf. Gleichzeitig gelang ihm damit noch der Sprung unter die ersten Zehn in der Gesamtwertung.

„Das war nochmal ein versöhnlicher Abschluss. In der Motorsport Arena ist es teilweise schwer zu überholen. Deshalb freue ich mich natürlich über meine Leistung im letzten Rennen, weiß aber auch, dass mit etwas mehr Rennglück deutlich mehr drin gewesen wäre“, fasste der junge Racer das Wochenende aus seiner Sicht zusammen.

Bereits kommende Woche geht es für Nico und sein Team erneut nach Oschersleben. Dort gastiert das ADAC Kart Masters zum vorletzten Rennen des Jahres. „Ich bin nun bestens gerüstet und möchte ganz vorne dabei sein“, blickte er voraus.

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